Home » iPad » iPad mini – ein fast perfektes iPad [Review]

iPad mini – ein fast perfektes iPad [Review]

iPad mini

Wir hatten die Chance, schon einen Tag vor dem offiziellen Start viele Stunden mit Apples neuestem Sprössling zu verbringen. Obwohl das iPad mini zweifellos ein iPad ist, besitzt es einen ganz eigenen Charme. Im Test offenbarten sich viele Stärken, aber auch Schwächen von Apples neuestem Tablet.

Lieferumfang

Fangen wir mit dem an, was man nach dem Kauf als erstes sieht: der Verpackung sowie dem Lieferumfang. Mit dem iPad ist selbstverständlich auch dessen Verpackung geschrumpft. In üblicher Apple-Manier liegt das iPad mini flächendeckend auf der Verpackung, sobald man den Deckel öffnet. Darunter findet man typischerweise wenig. Neben dem Lightning-Kabel, welches ab diesem Herbst den alten Dock-Connector ablöst, findet man nur noch ein Ladekabel sowie eine knappe Schnellstartanleitung und die obligatorischen Apple-Sticker. Kopfhörer legt Apple nur seinen iPods sowie dem iPhone bei, das iPad kommt ab Werk ohne aus. Doch auch bei dem Ladegerät spart Apple. Statt dem üblichen 10-Watt-Ladekabel, das bisher allen anderen iPads beilag, findet man nun nur das kleinere Netzteil mit 5 Watt Leistung, das man vom iPhone kennt. Wie sich das auswirkt, erfahrt ihr im Abschnitt Akku und Performance.

Verarbeitung

Die Verarbeitung des iPad mini ist gewohnt sehr gut. Die Rückseite des iPad mini ist wieder einmal aus Aluminium gefertigt und in Apples typischem Unibody-Design gehalten. Das von uns getestete Modell war das schwarze. Dieses kommt im Gegensatz zum großen Bruder nicht nur mit einem schwarzen Bildschirmrand, sondern auch einer schwarzen Rückseite. Diese wirkt ähnlich edel wie die des iPhone 5, auch die polierte Kante um das Display herum hat man bereits im vergangenen Monat bei Apples neuestem Smartphone gesehen. Inwiefern man die Kritik an der Kratzempfindlichkeit dieser Kante, die beim iPhone 5 aufkam, nun auch auf das iPad mini anwenden kann, ist bisher nicht klar. Wir haben davon abgesehen, das Gerät unnötig zu beschädigen.

Die Lautsprecheröffnungen sowie die Zugänge zu der oben liegenden Kopfhörerbuchse und dem Lightning-Port an der Unterseite sind sehr passgenau aus dem Aluminium-Block gefräst, alles wirkt wie aus einem Guss. Ein Vorteil gegenüber dem großen iPad ist das neue Design der Lautstärke-Tasten. Beim iPad der ersten bis vierten Generation kommen hier Tasten aus Plastik zum Einsatz. Beim iPad mini entschied sich Apple jedoch für Tasten aus Metall, die dem iPad mini eine höhere optische Wertigkeit verleihen. Alle anderen Knöpfe im Gehäuse des iPad mini fühlen sich an wie die des großen Bruders.

Display

In Zeiten, in denen Apple selber die Revolution der hochauflösenden Displays rapide vorantreibt, wirken die 1024×768 Pixel des iPad mini kaum noch zeitgemäß. Auch wenn der Bildschirm wesentlich schärfer wirkt als beim iPad der ersten oder zweiten Generation, kommt das Display bei weitem nicht an die Schärfe eines Retina-Displays heran. Dennoch fühlt sich der Rückschritt in der Auflösung nicht so dramatisch an, wie er sich anhört. Immerhin hat das iPad mini nun die gleiche Pixeldichte wie das erste iPhone aus dem Jahr 2007. Im alltäglichen Gebrauch hält man das iPad mini jedoch weiter von seinen Augen entfernt als das iPhone, wodurch das Display schärfer wirkt. Die Auflösung ist definitiv ausreichend um Text und Bilder in ansprechender Qualität darzustellen.

Gründe, warum das iPad mini kein Retina-Display bekommen hat, gibt es viele. Apple sind aufgrund der Restriktionen von iOS die Hände gebunden. Man hatte die Wahl zwischen 1024×768 Pixeln oder 2048×1536 Pixeln, für jede Auflösung dazwischen wären aufwändige Anpassungen des riesigen App-Kataloges notwendig gewesen. Das Retina-Display wäre technisch sicherlich umsetzbar, nicht jedoch in diesem Gesamtpaket. Denn mit dem besseren Display hätte es zusätzlich einen potenteren Prozessor und damit einhergehend einen kraftvolleren Akku benötigt. Mit diesen Sachen hätte Apple weder den Preis, noch die Größe und das Gewicht halten können. Bis nächsten Herbst hat Apple nun die Möglichkeit und wahrscheinlich auch das Ziel, dem iPad mini ein Retina-Display zu verpassen.

Im Gegensatz zu der Konkurrenz mit 16:9-Breitbild-Display ist das iPad seit jeher ein Exot. Das vermeintlich altmodische Seitenverhältnis von 4:3 spielt jedoch gerade bei der Umsetzung von Apps in Hoch- und Querformat oder dem Lesen von Websites und PDF-Dateien seine Vorteile aus. Nur wenn man Filme in 16:9 oder sogar 21:9 schaut, ärgert man sich eventuell manchmal über die breiten schwarzen Streifen am oberen und unteren Bildschirmrand.

Das Display des iPad mini spiegelt minimal weniger als das des iPad der 3. Generation. Des weiteren rückt das Display näher an den Touchscreen heran. Auch wenn die Pixel nicht so nah wirken wie beim iPhone, ist das iPad mini ein deutlicher Fortschritt gegenüber dem größeren iPad.

links das iPad mini, rechts das iPad 3. Gen. mit Retina-Display. Die Fotos wurden im gleichen Abstand aufgenommen

Kameras

Im Gegensatz zu den direkten Konkurrenten des iPad mini, dem Google Nexus 7 von ASUS sowie dem Kindle Fire HD von Amazon, besitzt es nicht nur eine Kamera auf der Vorderseite, sondern auch eine auf der Rückseite. Den Fotodaten nach zu urteilen handelt es sich hierbei um die gleiche 5-Megapixel-Kamera, die man bereits aus dem iPad der dritten Generation kennt. Sie liefert bei guten Lichtbedingungen brauchbare Bilder, schwächet aber bei Aufnahmen in dunklen Umgebungen. Immerhin ermöglicht sie Videoaufnahmen in Full-HD, also mit einer Auflösung von 1920×1080 Pixel. Schade ist, dass Apple nicht auch dem iPad mini den vom iPhone bekannten Panorama-Modus verpasst hat. Auch HDR-Aufnahmen sind mit der eingebauten Kamera-App nicht möglich. Das iPad mini ist nun so handlich und schnell griffbereit, dass man manchmal auch einen Schnellzugriff auf die Kamera-App vom Sperrbildschirm aus vermisst.

Die Kamera auf der Vorderseite ist eine FaceTime HD Kamera, welche Aufnahmen von bis zu 1280×960 Pixel ermöglicht. Bei Videogesprächen wirkt die Qualität gegenüber dem iPhone 4S oder iPad der dritten Generation erhaben.

Auf den folgenden Fotos haben wir die Qualität der FaceTime-Kamera sowie der iSight-Kamera vom iPad mini und dem iPad mit Retina-Display getestet. Für die volle Größe bitte auf das Bild klicken:

iPad mini iSight-Kamera

iPad 3. Gen. iSight-Kamera

iPad mini FaceTime HD-Kamera

iPad 3. Gen. FaceTime-Kamera

Ton

Erstmals verbaut Apple in einem seiner iOS-Geräte Stereo-Lautsprecher. Über Sinn und Zweck dieser Neuerung kann man nach dem ersten Eindruck streiten. Zwar wird tatsächlich Stereo-Ton ausgegeben, da die Lautsprecher aber so nah bei einander liegen, ist es nur bei idealer Ausrichtung der Ohren möglich, den linken und rechten Tonkanal zu orten. Schaut man ein Video im Querformat oder spielt so ein Spiel, landen beide Tonkanäle auf der linken oder rechten Seite, ja nachdem wie man das iPad mini hält. Auch vom Volumen her können die Lautsprecher nicht mit denen des großen iPad mithalten. Die Lautstärke bleibt begrenzt und die Bässe wirken im Vergleich deutlich flacher. Der Ton überzeugt mehr als auf dem iPhone, doch für eine angenehme Raumbeschallung reicht es schon nicht mehr wirklich aus.

Akku

Im iPad mini verbaut Apple einen Akku mit knapp 16Wh. Das ist etwa die dreifache Kapazität eines iPhone 5, aber nur zwei Drittel der Kapazität eines iPad 2. Durch den geschrumpften Bildschirm und überarbeitete Komponenten ermöglicht Apple nach eigenen Aussagen eine Akkulaufzeit von 10 Stunden. Sollte man keine aufwändigen 3D-Spiele darauf spielen, erreicht man aber auch gerne 12 Stunden. Mit dieser Akkulaufzeit hängt das iPad mini die Konkurrenz von Google und Amazon ab, und das obwohl es die geringeren Maße hat.

In der Verpackung des iPad mini liegt nur das kleine vom iPhone bekannte Netzteil bei, welches mit seinen 5W Leistung ca. 3,5-4 Stunden benötigt, um den Akku des kleinen iPads von 0 auf 100 zu bringen. Mit dem optional erhältlichen 12W-Netzteil sollte es möglich sein, diese Ladezeit auf 1,5-2 Stunden zu reduzieren. Je nach Anwendungsfall sind diese 19€ wahrscheinlich gut angelegtes Geld.

Leistung

Das Herz und Hirn des iPad mini ist der bewährte A5-Prozessor. Im iPad 2 debütierte die Kombination aus Prozessor und Grafikchip, die seit Frühjahr 2012 in einer neuen Revision noch sparsamer geworden ist. Die Leistung des Prozessors ist auch heute noch ausreichend potent, vor allem bei der geringen Auflösung des Displays. Aktuelle Hingucker im App Store, wie etwa Need for Speed Most Wanted oder Infinity Blade II laufen auf dem Tablet problemlos. Von der gefühlten Geschwindigkeit her nimmt sich das iPad mini nichts gegenüber dem iPad 2 oder iPad 3, immerhin stimmen viele Komponenten überein. Aufwändige Anwendungen, wie etwa der neue 3D-Modus in der Karten-App von iOS 6 bringen das iPad mini sicherlich an die Leistungsgrenze, geschwächelt hat es hier im Test jedoch nicht. Im Vergleich zu der Konkurrenz holt Apple aus dem betagten A5 noch genug raus, um gegen Nexus 7 oder Kindle Fire HD als leistungsstärkstes Tablet in der 7-Zoll-Kategorie dazustehen, vor allem bei der Grafikperformance.

Software

Auf der Seite der Software gibt es auf dem iPad mini keine Überraschungen. Mit iOS 6 kommt hier das verbreitetste Betriebssystem für Tablets zum Einsatz. Wie Tim Cook erst vergangene Woche betonte, kann das iPad mini auf inzwischen 275000 an das iPad angepasste Apps im App Store zurückgreifen. Alleine die Überlegenheit auf diesem Gebiet macht das iPad mini zum derzeit wahrscheinlich empfehlenswertesten Tablet in der 7-Zoll-Kategorie.

Positiv anzumerken ist, dass Apple dem iPad mini den Sprachassistenten Siri verpasst hat. Über einen längeren Druck auf den Homebutton erhält man das Kommando über den treuen Begleiter, der erst jüngst mit iOS 6 viele neue Befehle gelernt hat. Navigation starten, Kalendereinträge hinzufügen, Erinnerungen erstellen, E-Mails, SMS oder Facebook-Nachrichten erstellen oder auch Bundesligaergebnisse abfragen sind nur wenige der Befehle, die Siri inzwischen entgegennimmt.

Bedienung

Während die Software natürlich typisch für Apple ist und unverändert auf dem iPad mini läuft, unterscheidet sich die Bedienungen des Gerätes grundlegend von der eines großen iPad. Die Größenänderung von 9,7 Zoll auf 7,9 Zoll hört sich kleiner an, als sie letztendlich ist. Das kleinere Display und der schmalere Rahmen links und rechts machen das iPad mini so schmal, dass man es tatsächlich in einer Hand umfassen kann. Das auf knapp 300g verringerte Gewicht trägt seinen Teil dazu bei, das iPad mini zu einem handlichen Begleiter zu machen. Immerhin verliert das iPad mini hier gegenüber seinem großen Bruder mehr als die Hälfte an Gewicht.

An manchen Stellen hat Apple das Interface von iOS etwas angepasst, an anderen Stellen wiederum leider nicht. Positiv fällt auf, dass das gespaltene Keyboard nun näher zusammenrückt, um in Reichweite der Daumen zu bleiben. Das Schreiben mit dem leichteren iPad fällt deutlich leichter, vor allem wenn man es in der Hand hält. Hat man eine Auflagefläche, wird man auf dem größeren iPad dennoch besser schreiben können, hier fällt das Gewicht ja nicht auf.

Viele Bedienelemente werden durch das kleinere Display entsprechend geschrumpft. Am schnellsten ist in unserem Test aufgefallen, dass der Entsperr-Slider nun etwas falsch positioniert ist. Um das iPad mini zu entsperren benötigt man immer eine zweite Hand. Die Hand in der man es hält hat nie einen Finger in der Position um das Display zu entriegeln. Nimmt man jedoch eine zweite Hand hinzu, wirkt der Slider häufig zu klein. Gerade diese erste Geste bei Beginn der Bedienung wird häufig in Eile ausgeführt, wo die erforderliche Präzision nicht gegeben ist. Andere Lösungen etwa bei Android, wo man an einer beliebigen Stelle das Tablet durch einen Wisch nach oben entriegeln kann, hätten sich hier besser angeboten. Generell wirkt der Sperrbildschirm des iPad mini etwas karg. Eintreffende Push-Meldungen wirken winzig, der vorhandene Platz wird nicht effektiv ausgenutzt. Auf Apps generell wirkt sich der kleine Bildschirm nicht negativ aus. Bedienelemente sind nun etwa so groß wie auf dem iPhone. Sie erfordern ein höheres Maß an Präzision, die durch den leichteren Halt des Gerätes jedoch auch gegeben ist.

Viele Apps, zum Beispiel Spiele, profitieren von dem iPad mini. Der schmalere Rahmen bringt den Daumen weiter auf das Display, virtuelle Joysticks oder weiter verteilte Buttons geraten nun mehr in Reichweite des Daumens, die Bedienung wird einfacher. Das nur 300g leichte Gerät lässt sich nun deutlich länger in der Hand halten als das große iPad, auch die abgerundetere Kante trägt dazu bei. Insgesamt ist Apple mit dem iPad mini eine grandiose Spielekonsole gelungen. Wo das große iPad einen Vorteil in Auflösung und Displaygröße hat, punktet das iPad mini durch sein Gewicht, die einfachere Bedienung und den durch die Größe gewonnenen Komfort. Würde Apple es preislich und im Marketing so positionieren, wäre das iPad mini ein vernichtender Konkurrent für andere mobile Spielkonsolen wie die PlayStation Vita von SONY.

Fazit

Mit dem iPad mini hat sich Apple endlich getraut, dem Nutzer die Wahl bei der Größe zu geben. Wer die Bedienung auf seinem iPhone liebt, aber das iPad bisher immer zu unhandlich fand, der wird mit den iPad mini das Gerät finden was er sucht. Mit der neuen Größe erschließt Apple nicht nur preislich Neuland, sondern auch bei der Zielgruppe. Das leichtgewichtige und stabile Tablet, das in Deutschland ab 329€ zu haben ist, ist das perfekte Tablet für Kinder. Der riesengroße App-Katalog, die robuste Verarbeitung und die einfache Bedienung machen das iPad mini zu einem Gerät, das zwar nicht günstig, aber jeden Euro wert ist.

Letztendlich ist das iPad mini ein iPad wie man es kennt, das nahezu ohne Einschränkungen, dafür aber mit vielen neuen Möglichkeiten verwendet werden kann. Die einzigen Schwachpunkte des iPad mini sind das Display mit der geringen Auflösung und der schwächere Lautsprecher.

 

Nach unserem ersten Test sind wir uns sicher, dass das iPad mini trotz seiner kleinen Maße ein großer Wurf wird.

iPad mini – ein fast perfektes iPad [Review]
3.83 (76.52%) 23 Artikel bewerten

Keine News mehr verpassen! Unsere App für iOS und Android mit praktischer Push-Funktion.


10 Kommentare

  1. Was ist das für ein Hintergrund bei euch?

  2. Zitat: „… und die Bässe wirken im Vergleich deutlich flacher. “

    Wer aus einem Lautsprecher eines iPad, iPhone oder MBP Bässe hört, der hört auch Schmetterlinge husten.

  3. Zitat MrTingleTangle :

    Zitat: „… und die Bässe wirken im Vergleich deutlich flacher. “

    Wer aus einem Lautsprecher eines iPad, iPhone oder MBP Bässe hört, der hört auch Schmetterlinge husten.

    Ich mit Bass meine ich tiefe Töne. Diese klingen beim großen iPad noch einigermaßen voluminös, beim iPad mini verschwinden sie jedoch ganz. Dass man hier keine Bässe im klassischen Sinne hören wird, sollte wohl jedem klar sein.

  4. Zitat Eddings :

    Was ist das für ein Hintergrund bei euch?

    Die Wallpaper stammen von dem Designer hinter dem Entwicklerstudio Bjango. Du bekommst diese und viele weitere für diverse Bildschirmgrößen hier: http://dribbble.com/bjango/projects/21874-Wallpaper

  5. „Aufwändige Anwendungen, wie etwa der neue 3D-Modus von iOS 6 bringen das iPad mini sicherlich an die Leistungsgrenze, geschwächelt hat es hier im Test jedoch nicht.“
    Hahahaha lol. Das hat gerade noch gefehlt :D

  6. Der Hindergrund ist ja mal richtig beschissen hahaha
    Ansonsten wie jedes Ipad nix besonderes

  7. Welcher 3D Modus?

  8. Zitat Flo :

    Welcher 3D Modus?

    Selbstverständlich ist der 3D-Modus von der Karten-App gemeint, ich habe dies im Text ergänzt. Danke für den Hinweis.

  9. Der „betagte“ A5 ist gar nicht so betagt sondern nagelneu und pfeilschnell ->>>

    http://www.apfelnews.eu/2012/11/02/ipad-mini-a5-chip-wird-von-samsung-produziert/

    :))) zwinker…

  10. Guter Artikel und vor allem gut geschrieben. Meine Anerkennung.