Home » Apple » Apple vs. Samsung: Verkaufsverbot für Galaxy-Geräte in den Niederlanden

Apple vs. Samsung: Verkaufsverbot für Galaxy-Geräte in den Niederlanden

Während man sich in den Vereinigten Staaten auf die nächste Runde vorbereitet, konnte Apple in den Niederlanden einen weiteren Zwischensieg im Streit mit Samsung erringen. Einige Galaxy Geräte dürfen derzeit nicht mehr verkauft werden, da sie ein Patent verletzen, dass das „Bounce Back“ Feature der Fotogalerie unter iOS schützt. Außerdem wurde der koreanischen Firma eine emfindliche Strafe angedroht.

Verkaufsverbot für alle Galaxy-Geräte mit Android 2.2.1

Das „Bounce Back“ Feature ist ein bestimmter Weg, um durch Fotos zu scrollen. Wenn man bei einem Foto in der Zoomansicht über den Rand des Bildes hinausscrollt, sieht man die Kante des nächsten Fotos. Beendet man die Scrollbewegung, so springt das aktuelle Foto zurück ins Bild. Samsung hat bezüglich dieses Features bereits im Vorverfahren im letzten Jahr Recht bekommen. Daraufhin hatte Samsung einen Workaround in die eigene Galeriesoftware eingebaut.

Zwar behauptet Samsung, diesen Workaround nun auf allen betroffenen Geräten zu verwenden, weigert sich aber, eine Erklärung zu unterzeichnen, dass man das Patent nicht mehr verletzen werde. Außerdem verletzen die Samsung-Geräte, die unter Android 2.2.1 laufen, weiterhin das Patent. Deshalb wurde auch ein Verkaufsverbot gegen sie ausgesprochen. Apple wurde ferner ein Schadensersatz zugesprochen, dessen Höhe noch zu bestimmen ist. Zu diesem Zweck muss Samsung nun die mit den betroffenen Geräten in den Niederlanden seit dem 27 Juni 2011 erzielten Nettogewinne offenlegen. Anhand diesen wird dann der Schadensersatz bestimmt. Sollte sich herausstellen, dass Samsung das Patent weiter verletzt, werden 100.000 € Strafzahlung pro Tag fällig.

Eine Sprecherin von Samsung sagte, man sei „enttäuscht“ von dem Urteil. Wie so oft war Apple nicht zu einer Stellungnahme zu dem Urteil bereit.

 

(via 9to5Mac)

Apple vs. Samsung: Verkaufsverbot für Galaxy-Geräte in den Niederlanden
4.19 (83.81%) 21 Artikel bewerten

Keine News mehr verpassen! Unsere App für iOS und Android mit praktischer Push-Funktion.


7 Kommentare

  1. Also warum die Absichtserklärung nicht einfach unterschrieben wurde, weiß ich nicht und finde ich nicht gut.

    Ansonsten gibts nur wenige Smartphones mit den ensprechenden Androidversionen,
    die noch zu ändern sind.

    Dafür hat Samsung nun 8 Wochen Zeit, sonst Strafzahlung 100.000 Euro pro Tag.

  2. haha KOPIERER

  3. Habe die wahrscheinliche Erklärung :,in den USA steht dieser Bouncebackeffektvoffenvar in Teilen vor der Löschung.
    Und Tarek92, hier dürfte wenn Google kopiert haben und Sam ist sozusagen der Leidtragende,,oder ?

  4. Ich glaube Apple braucht gar keine Verkaufsverbote für Samsung. Strafzahlungen sollten einfach reichen, um eben die umgangene Lizenzgebühr reinzuholen und zu lehren: Für lau kopieren geht nunmal gar nicht.
    Nachstehender Link zeigt einen Trend im Smartphone-Markt — und heute (finde nur den Link nicht mehr) gabs ähnliche Tendenzen bei Firmenrechnern und damit Macs.
    http://www.macwelt.de/news/iPhone-in-Firmen-Unternehmen-kaufen-iPhones-statt-Bleckberrys-7088231.html

  5. also der Link zum gleichen Thema drückt es besser aus :

    Androids im Businessbereich vor Iphones, korrigiere mich, wenn Du es anders siehst MacFee

    http://www.heise.de/ix/meldung/Analysten-Blackberry-verliert-Marktfuehrerschaft-bei-Business-Kunden-1758515.html

  6. Na der Link ist ja sogar hier bei Apfelnews:
    http://www.apfelnews.eu/2012/11/23/mac-verkaufe-in-unternehmen-nehmen-um-fast-50-prozent-zu/

    bei dem Heise und Macwelt Bericht gehts wohl um das Selbe — und es zeigt: die Unternehmen und damit Business tendiert wohl mehr zum sichereren IOS System mit Iphones. Bei BOYD und den Privaten Angestellten die Smartphones nutzen, ist mehr Android vertreten. Was aber nix neues ist. Für Unternehmen ist Android ein absolutes No-Go, allein schon aus Gründen mangelnder Sicherheit. Die Tochter meines Freundes hat im Investmentbanking einer Frankfurter Großbank gearbeitet, da gabs nur Blackberry oder Iphone. Und ich denke da wird der Trend zu Iphone und Windowsphone mit Lumia gehen.
    Android ist halt mehr was für den Straßennutzer — und über die vielen tausend Herstellermarken für den Geiz ist Geil Markt.

  7. Bestimmt nur alte geräte nicht so dramatisch