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iRadio: Sony soll mit Apples Bedingungen nicht einverstanden sein

Nachdem es vor Kurzem hieß, dass Apple die Verhandlungen für die Lizenzierung der Musik verschiedener Plattenfirmen zur Verwendung von iRadio positiv gestalten konnte, heißt es nun, dass Sony nicht für einen Deal bereit sei.

Die Financial Times berichtet von etwaigen Differenzen beider Parteien, was die Höhe der Gebühren pro abgespielten Song betrifft. Mit Universal Music ist Apple hingegen schon weiter und konnte sich die Rechte zum Abspielen der Musik sichern. Mit Warner Music sei man auf einem ähnlich positiven Weg. Lediglich Sony Music erwartet bessere Konditionen von Apple. Ohne die Musik der zweitgrößten Plattenfirma der Welt wäre iRadio nahezu unvorstellbar, da sonst eine Vielzahl bekannter Künstler nicht verfügbar ist.

Sony Music fordert mehr Geld

Angeblich sind Apples immense finanzielle Barreserven ein Grund für die Zurückhaltung von Sony Music. So heißt es, dass Apple neben iTunes einen weiteren Dienst schaffen wolle, mit dem zusätzliche Einnahmen generiert werden. Sony Music rechnet dabei mit deutlich höheren Lizenzgebühren, da Apple das Geld haben würde und nicht auf jeden US-Doller angewiesen sei.

Angeblich habe Apple den Plattenfirmen 6,5 US-Cent pro 100 gestreamte Songs angeboten, was gut der Hälfte von dem Betrag entspricht, den Konkurrent Pandora derzeit zahlt. Die Musikvertriebe haben dieses Angebot jedoch abgelehnt, wodurch es zu Verzögerungen bei der Entwicklung des Streaming-Dienstes kam. Danach soll Apple das Angebot auf 12,5 US-Cent für die erwähnten 100 Streaming-Tracks angepasst haben, wobei zum aktuellen Zeitpunkt unklar ist, welche Plattenfirmen diesen Deal zustimmten.

Trotz aller Verhandlungen, die sich recht zäh gestalten, gilt es bereite als gesichert, dass Apples Musik-Streaming-Dienst iRadio in Zukunft folgen wird. Vielleicht erfahren wir zur WWDC ja mehr Informationen. (via)

iRadio: Sony soll mit Apples Bedingungen nicht einverstanden sein
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4 Kommentare

  1. Apple hat Geld, da kann man doch mal die Preise gaaaaanz hoch ansetzten. Typisch Sony. Die Greifen hierzulande ja auch immer gern mehr ab als in anderen Ländern, weil unsere Kaufkraft angeblich stärker sei und deshalb die Playstation eben teurer verkauft werden kann als woanders.

  2. Richtig SONY weiter so !!!

  3. Nicht nur ps3, auch blu ray Verkaufspreise von z.b. Serien sind schon sehr unverschämt aber naja die machen das schon richtig was das mit Apple angeht, wer was zu bieten hat, dem sollte das recht auf ein profitables Geschäft nicht verwehrt sein.

  4. Das neue iPhone ist teuer. Es kostet 50 Euro mehr als das iPhone 4S bei der Einführung. Was aber richtig ärgerlich ist: Während Europäer für die 16 GByte-Version des iPhone 5 679 Euro hinblättern müssen, bezahlen Amerikaner lediglich 649 Dollar – das sind umgerechnet derzeit nur etwas mehr als 500 Euro (plus Steuer).