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Apple: Irland fordert in Zukunft höhere Steuern

Apple und viele andere weltweit tätige Unternehmen nutzen Länder wie Irland aus, um aktiv Steuern zu sparen. In Irland gelten nämlich Tochterunternehmen für Konzerne als staatenlos, sodass die normalerweise fälligen Steuern eingespart werden können. Der irische Finanzminister Michael Noonan bestätigte entsprechende Pläne nun innerhalb einer Haushaltsdebatte.

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Irland gilt als ein Steuerschlupfloch, das vor allem Unternehmen wie Apple und Google ausnutzen, um Steuern vermeiden zu können. Apple muss somit beispielsweise in den USA viel weniger Steuern zahlen, wobei Experten allein für das vergangene Jahr auf eine Summe von 40 Milliarden US-Dollar gekommen sind, die Apple dadurch eingespart hat. Der Finanzminister will dies aber in Zukunft nicht mehr möglich machen und bestätigt, dass das weltweite Problem mit den Steuern von Irland angegangen werden soll. Bereits nächste Woche wird Michael Noonan entsprechende Vorgänge unternehmen und Maßnahmen ergreifen, damit Tochterunternehmen in Irland nicht mehr als staatenlos gelten.

Aus den USA folgten sehr positive Rückmeldungen von führenden Politikern zum Vorhaben von Irland. So meldete sich unter anderem der Senator John McCain zu Wort und bekundete, dass trotz der offen formulierten Pläne noch Möglichkeiten zur Optimierung bestehen würden.

Die Zukunft?

Die Frage bleibt nun, ob sich Google und Apple aus Irland zurückziehen werden oder nicht. Schließlich stehen noch einige andere Steuerparadiese zur Verfügung, sodass die genannten Konzerne bares Geld in Milliardenhöhe sparen können. Sonderlich überraschend wäre dies nicht, sodass es weiter spannend bleibt, wie sich dies in Zukunft darstellen wird.

Apple: Irland fordert in Zukunft höhere Steuern
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Ein Kommentar

  1. Wenn Die Iren clever sind dann ist der Steuersatz so gering und die Konzerne wechseln nicht und Irland hat trotzdem ein paar Milliarden für die leeren Kassen.