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iBeacon: Apples Technologie bietet neue Möglichkeiten im Bereich Gaming

Direkt nach der Vorstellung von iOS 7 hat im Grunde niemand über iBeacon geredet. Mehr noch: Anfangs wusste niemand so wirklich, worum es sich dabei überhaupt genau handelt. Das hat sich nun geändert. In den USA ist bereits jeder Apple Store mit der Technologie ausgestattet, und auch immer mehr Retailer entdecken iBeacon für sich. Und auf der CES 2014, die letzte Woche in Las Vegas stattfand, gab es eine iBeacon-Schnitzeljagd. Es ist davon auszugehen, dass diese Entwicklung sich fortsetzen wird. Auch im Bereich mobiles Gaming bietet iBeacon eine Menge an Potential.

iBeacon: Die Zukunft des ortsbasierten Gamings

In einem Interview mit Re/code sprach Dave Bisceglia, der CEO von The Tab Lap, einem Unternehmen, das sich auf ortsbasiertes Gaming spezialisiert hat, über iBeacon. Seiner Ansicht nach hat die Technologie eine Menge Potential, wenn es um diese spezielle Art des Gamings geht.

Momentan sind die Entwickler von Spielen, die sich Ortsdaten zu Nutze machen, auf Apples Ortungsdienste angewiesen. Solange man sich im Freien befindet und die Ortung über GPS stattfinden kann, mag das noch in Ordnung sein. Aber sobald man innerhalb eines Gebäudes auf die Ortungsdienste von iOS angewiesen ist, wird es furchtbar ungenau. Und hier kommt iBeacon ins Spiel. Vor allem innerhalb von Gebäuden bietet die Technologie eine Genauigkeit, die bisher ihresgleichen sucht. Damit könnte man eine völlig neue Spielerfahrung erschaffen.

Tiny Tycoon: Erste iBeacon-Tests laufen

The Tap Lab ist das Unternehmen, das hinter dem iOS-Spiel Tiny Tycoon steht. In dem Spiel geht es darum, verschiedene Orte rund um den Globus “in Besitz” zu nehmen. Dies kann man nur vor Ort tun.

Mit einer internen Version von Tiny Tycoon testet The Tap Lab momentan, wie man iBeacon in das Spiel integrieren könnte. Wie genau das aussehen könnte, zeigt euch dieses Video.

Bluetooth LE: Die Möglichkeiten sind endlos

Insgesamt bietet Bluetooth Low Energy, die Technologie, die hinter iBeacon steht, eine Fülle an Möglichkeiten für Entwickler. So kann der User mit dem Spiel Pkpkt beispielsweise mit Hilfe von Bluetooth LE auf die Jagd gehen und eine virtuelle Währung von anderen Spielerin in unmittelbarer Nähe stehlen. Ein anderes Beispiel ist die App Knock, mit der der Nutzer einen Mac mittels Bluetooth LE entsperren kann. Und das ist erst der Anfang. Bluetooth LTE und iBeacon könnte die Grundlage für völlig neue Spiele- und App-Kategorien darstellen.

Nintendo macht es vor

Nintendos Gameboy 3DS nutzt ein auf WiFi basierendes System, mit dem die Geräte miteinander kommunizieren können. Außerdem nutzt der 3DS weltweit Hotspots, um In-Game-Informationen bereitzustellen. So ähnlich würde auch iBeacon funktionieren, nur dass der User sich nicht extra mit einem Hotspot verbinden muss.

Wie die Zukunft mit iBeacon aussehen wird, ist noch nicht klar. Aber es beginnt sich herauszukristallisieren, dass die Technologie für mehr verwendet werden kann, als Werbung in Geschäften an die User zu pushen.

via MacRumors

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Ein Kommentar

  1. Lass die anderen mal mit NFC werkeln, Apple zeigt dem Rest der Branche mal wieder wie man es richtig macht. Wieder mal….

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