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Google wird Mobilfunkanbieter in den USA

Einem Bericht des Wall Street Journals zufolge, wird Google zukünftig in den USA als Mobilfunkanbieter auftreten. Dabei will das Suchmaschinenunternehmen aber kein eigenes Netz aufbauen, sondern stattdessen die Infrastruktur der vorhandenen Anbieter nutzen, die Dienste aber unter eigenem Namen verkaufen.

Wie das Wall Street Journal berichtet, will Google künftig in den USA als Mobilfunkanbieter auftreten. Dafür seien entsprechende Verträge mit Sprint und T-Mobile unterzeichnet worden. Damit ist auch klar, dass Google kein Interesse daran hat, eigene Mobilfunkmasten aufzustellen, sondern das Netz der beiden etablierten Anbieter zu nutzen.

Das Angebot von Google wäre somit vergleichbar mit denen von simyo oder congstar hierzulande, die zwar ebenfalls als eigener Anbieter auftreten, aber das Netz von E-Plus bzw. der Telekom nutzen. Dennoch können sie eigene Tarife anbieten und beim Kunden abrechnen. Was die Google-Tarife beinhalten sollen und wie viel man dafür löhnen werden muss, ist hingegen noch nicht bekannt.

Auch wenn man in Deutschland zunächst vor der eigenen Tür kehren sollte, ist Mobilfunk in den USA im Weltvergleich eher teuer. So bekommt man für relativ viel Geld nur vergleichsweise wenig mobile Daten. Dies könnte ein Ansatz für Google sein, denn immerhin sind derartige virtuelle Netzbetreiber (auch bei uns) nicht ganz unschuldig daran, dass auch die großen Anbieter großzügiger und/oder günstiger werden.

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