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CIA soll an gehackten Xcode- und OS-X-Installer-Versionen gearbeitet haben

Wie aus einem neuen Bericht hervorgeht, soll die CIA schon seit Jahren versuchen, die Sicherheitsmaßnahmen in OS X unterwandert zu haben. Dafür soll sogar versucht worden sein, eine gehackte Version von Xcode unter die Entwickler zu bringen.

Aus einem Bericht von The Intercept geht hervor, dass die CIA seit Jahren versucht, die Sicherheit in OS X zu untergraben. Angeblich soll der US-Geheimdienst mit einer gehackten Version von Xcode und einem modifizierten Update-System für OS X gearbeitet haben, um Anwendern ungewollte Software unterzujubeln.

Ziel der gehackten Ausgabe von Xcode sei möglicherweise gewesen, Daten von Macs und iOS-Geräten auszulesen, die andernfalls nicht zugänglich bzw. verschlüsselt wären. Was der Bericht allerdings offen lässt, ist, wie genau die CIA vorgegangen ist und ob das Unterfangen erfolgreich war. Allerdings müsse man davon ausgehen, dass die Versuche der CIA, die Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen, ein fortschreitender Prozess sei.

Zwischen Regierungsbehörden und Technologie-Unternehmen in den USA gibt es ohnehin ein angespanntes Verhältnis. So wurde 2013 bekannt, dass die NSA ein PRISM genanntes Programm ins Leben rief, an dem sich beispielsweise auch Apple und Google beteiligten. Beide Unternehmen dementierten, zum Spielball der Geheimdienste geworden zu sein und haben in der Folge ihre Sicherheitsrichtlinien weiter verschärft.

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