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Taschenkontrolle in Apple Stores: Gericht weist Sammelklage ab

Mitarbeiter von Apple Stores hatten aufgrund verschärfter Sicherheitsmaßnahmen eine Sammelklage gegen ihren Arbeitgeber angestrengt. Dabei wurden die Taschen der Mitarbeiter beim Verlassen des Arbeitsplatzes durchsucht. Ein Gericht hat die Klage nun abgelehnt.

In einigen Apple Stores war es Gang und Gäbe, Mitarbeiter beim Verlassen ihres Arbeitsplatzes, sei es wegen einer Mittagspause oder zum Schichtende, zu filzen. Untersucht wurden dabei die Taschen, um auszuschließen, dass die Mitarbeiter Waren mitgehen lassen. Dies geschah nach der Arbeitszeit ohne Bezahlung und zum Teil vor den Augen der Kunden.

Betroffene Mitarbeiter wollten sich das nicht länger bieten lassen und strengten eine Sammelklage an. Apple hat darauf reagiert und beantragt, die Klage fallen zu lassen. Wie Bloomberg berichtet, war das Unternehmen damit erfolgreich. Der zuständige Bezirksrichter William Aslup hat dem Antrag Apples zugestimmt und die Klage fallengelassen.

12.400 Mitarbeiter aus 52 Apple Stores wollten für jeden Tag, an denen ihre Taschen durchsucht wurden, ein paar Dollar Entschädigung erstreiten. Bei einer Dauer über 6 Jahre liegt die Hochrechnung der angestrebten Zahlung bei etwa 60 Millionen Dollar zuzüglich Schadenersatz. Da das Gericht die Klage nun fallen gelassen hat, entfällt das Ganze. Der Richter Alsup begründete seine Entscheidung damit, dass die Mitarbeiter sich der Durchsuchung auch hätten entziehen können, indem sie einfach keine eigenen Taschen mit auf Arbeit bringen.

Taschenkontrolle in Apple Stores: Gericht weist Sammelklage ab
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Ein Kommentar

  1. Das Apple ein Saftladen ist, hab ich ja schon immer vermutet.

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