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Das Handy ist weg – Gefahren, erforderliche Maßnahmen und sichere Alternativen

Im Trubel des Alltags kann es vorkommen, dass man sein Handy liegen lässt. Meist fällt einem erst viel zu spät auf, dass das Handy verloren ist und nicht mehr an der Stelle aufzufinden ist, an der man es vermutet. Ob das neueste iPhone oder ein gebrauchtes Smartphone aus den 2000ern – das Verlieren seines ständigen Begleiters ist nicht nur ärgerlich, sondern auch ein wahrer Verlust.

Mit dem Handy verschwinden nämlich alle über Jahre gesammelten Kontakte, Bilder und andere Inhalte, sofern diese nicht zusätzlich woanders abgespeichert wurden. Besonders private Inhalte, wie Fotos und Textnachrichten, können in fremde Hände gelangen, die Schaden anrichten.

Risiken und Gefahren beim Verlust des Handys

Die Ungewissheit, die entsteht, wenn das Handy verloren wurde, kann ungeheuer plagend sein. Je nachdem, welche Inhalte man auf seinem Handy sicher aufbewahrt geglaubt hat, sind nun weg und können von einer fremden Person eingesehen werden. Nutzer, die auf eine Kennwort- oder Touch-ID-Eingabe verzichten, trifft dieser Schlag daher gleich doppelt.

Bei einer fremden Person gelandet, kann das Handy wider Willen Einsicht in das Privatleben offenbaren. So können unter anderem andere Menschen Chatkonversationen lesen und intime Fotos ansehen, die ursprünglich an den Partner oder die Partnerin gerichtet waren. Besonders dubiose Fremde können neben unter anderem auch Passwörter von diversen Shopping-Seiten, bei denen man angemeldet ist, herauskramen und so Einkäufe tätigen, die ungewollt vom eigenen Konto verbucht werden.

Wenn die fremde Person, die das eigene Handy mitgehen ließ, sich einen Spaß erlauben will, können sogar private Kontaktdaten und Medieninhalte von Freunden und Familie weitergegeben werden. Dies stellt nicht nur eine Gefahr für die eigene Privatsphäre dar, sondern auch für all derer um einen herum.

Was beim Verlieren des Handys zutun ist

Im Feuer der Aufregung wäre es erstmal am klügsten, das vermisste Handy anzurufen. So kann es sein, dass es sich in unmittelbarer Nähe befindet oder eine aufrichtige Person rangeht, die mit einem bespricht, wann und wo das verloren geglaubte Handy abzuholen ist.

Wenn jedoch niemand zu erreichen ist oder das Handy sogar ausgeschaltet ist, ist es dringend notwendig, direkt zu reagieren: Viele Smartphones haben einen vorinstallierten Ortungsdienst, mit dem der Standort ausfindig gemacht werden kann und sogar angezeigt wird, wo sich das Handy befand, als es das letzte Mal in Internetverbindung stand.

Kann das Handy nicht geortet werden, sollten das Handy und die SIM gesperrt werden. In Deutschland kann hierfür die 116 116 als Rufnummer gewählt werden, die unabhängig vom Anbieter und ohne Gebühren verwendet werden kann. Den Sperr-Notruf kann man auch im Ausland tätigen unter der Nummer unter der Rufnummer +49 116 116 sowie +49 3040 5040 50. Wenn das Handy noch eingeschaltet und mit dem Internet verbunden ist, besteht zusätzlich die Möglichkeit, eine Sperrung des Datenzugriffs auf das Handy vorzunehmen und Daten zu löschen. Auch Passwörter können so geändert werden.

Da aber nicht jeder Mobilfunkanbieter so einen Notruf ermöglicht, sollte schleunigst ein anderer Schritt getan werden, der ohnehin auf der Liste der Maßnahmen stehen sollte: Den Verlust bei der Polizei melden. Falls von einem Diebstahl ausgegangen wird, sollte zudem auch Anzeige erstattet werden. Hierfür ist es hilfreich, die IMEI-Nummer des verlorenen Handys bei der Polizei anzugeben, um die Suche zu erleichtern.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Um im Vornherein schon zu vermeiden, dass das Handy gar nicht erst verloren geht, gibt es bestimmte Dinge, auf die es zu achten gilt. So ist zum Beispiel zu überprüfen, ob ein Ortungsdienst auf dem Smartphone zu finden und zu aktivieren ist. Dabei ist auch zu überprüfen, ob im Falle eines Verlusts über das Internet ein Zugriff auf dem Handy erfolgt. Zudem besteht bei vielen Smartphones die Möglichkeit, aus der breiten Masse an verfügbaren Apps eine Anti-Diebstahl-App zu installieren.

Eine weitere Vorsichtsmaßnahme ist das Einrichten eines Sperrbildschirms, das mit einem weitestgehend sicheren Kennwort oder – falls gegeben – die Nutzung eines Fingerabdrucksensors zu entsperren ist. Wischmuster zum Entsperren des Bildschirms sind hingegen sehr unsicher, da man anhand der Fettspuren auf dem Display erkennen kann, wie die Wischbewegung erfolgt.

Im Fall, dass das Handy wirklich verloren geht, sollte ein „Notfallzettel“ erstellt werden, der wichtige Informationen zum Handy beinhaltet wie Rufnummern sowie Hotline- und Kundennummern des Mobilfunkanbieters und die IMEI, die auf beinahe allen Handys durch die Tastenfolge *#06#. Auch ist es möglich, in den Einstellungen des Handys Kontaktdaten zu hinterlassen oder diese erkenntlich in der Handyhülle unterzubringen.

Die Smartwatch als sichere Alternative

Wer das alles zu anstrengend findet und nicht in ständiger Sorge leben möchte, sein Handy zu verlieren, kann auch Überlegungen dazu anzustellen, sich eine Smartwatch zuzulegen. Diese intelligente Uhr sieht nicht nur schick aus, sondern erleichtert einem das Leben auch ungemein. Mit ihr hat man alles im Überblick und versäumt keine Benachrichtigungen mehr, da sie sich die ganze Zeit am Handgelenk befindet und somit auch nicht versehentlich verlegt werden kann. Die Smartwatch ist ein Allrounder und eine garantiert sichere Alternative zum Handy.

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