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Führungskraft im Unternehmen
Führungskraft im Unternehmen, Bild: StartupStockPhotos/Pixabay

Apples KI Apple Intelligence feiert Premiere

Nach monatelangen Spekulationen zeigte Apple auf der Keynote seiner viertägigen Entwicklerkonferenz WWDC24 die mit Spannung erwartet eigene KI, die den Namen Apple Intelligence erhielt.

Apples KI wird auf iOS 18, iPadOS 18 und macOS 15 nutzbar sein.

Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz, Bild: tungnguyen0905/Pixabay

Apple Intelligence vorgestellt

Laut Apple wird Apple Intelligence die Kommunikation der Nutzer verstehen und zugleich die Privatsphäre schützen. Die alltäglichen Erfahrungen sollen einer Verbesserung erfahren. Von der KI können Text und Bilder erstellen, sowie Aktionen umsetzen.

Eine automatisierte Zusammenfassung und Sortierung von Benachrichtigungen werden mit Apple Intelligence geboten. In jeglichen Bereichen stehen Textwerkzeuge bereit, was auch Texterstellung und Zusammenfassungen beinhaltet. Safari, Apple Mail, Notizen, Drittanbieter-Apps und mehr verfügen über die KI-Tools.

Der Nutzer kann aus Bildern von Personen mit einem Klick oder Fingertipp ein Comic, Zeichnung und weiteres Kreatives erstellen. Apples KI ermöglicht auch die Durchführung von Aufgaben auf dem Gerät. Sprachassistentin

Siri und Co.

Siri wurde smarter gestaltet, denn mit ihr können etliche unterschiedliche Befehle verwendet werden und der User muss sich keine Syntax mehr merken. Die KI kann auf alle Daten des iPhones zugreifen. Mit Siri können die User natürlicher sprechen, da sie frühere Gespräche kennt und längeren Unterhaltungen folgen kann. Alternativ kann Siri mit der Tastatur angesprochen werden.

Eine Besonderheit ist, dass Apple Intelligence zum Beispiel versteht wer zum Freundeskreis oder Familie gehört. Möglich ist Apples KI nur auf dem A17 Pro, M1 bis M4 CPUs im iPhone, iPad und Mac. ChatGPT-40 von OpenAI kann auf Wunsch als externes Sprachmodell integriert werden. Als Bildgenerator steht Dall-E bereit.

In Apple Intelligence sind neue LLMs und Diffusion-Modelle integriert. Die einzelnen Geräte erhalten einen so genannten „Symantic Index“, wo die Daten in den Modellen übernommen werden. Die Daten bleiben auf dem Apple-Gerät. Für eine besondere Absicherung der Daten sorgt die KI-Funktion Private Cloud Compute, in der nur wichtige Daten gespeichert werden.

Apps können mit Apple Intelligence ferngesteuert werden und hunderte neue Aktionen sollen mit Siri möglich sein. Zum Beispiel kann man sich alle Fotos einer bestimmten Person in einer Stadt wie New York anzeigen lassen, die einen Regenschirm oder T-Shirt trägt. Alle KI-Funktionen in Apple Intelligence sollen ohne Störung der Privatsphäre möglich sein.

Generative Funktionen

Generative Funktionen sind in Apples KI ebenfalls enthalten, die von ChatGPT bekannt sind. So kann Apple Intelligence zum Beispiel eine professionelle E-Mail schreiben oder eine bestehende E-Mailnachricht verbessern, etwa freundlicher im Ton gestalten.

Direkt im Betriebssystem verankert ist die KI und damit steht sie überall auf dem iPhone, iPad oder Mac zur Verfügung. Animationen, Emojis, Bilder und mehr kreative Ideen können Anwender umsetzen. Emojis werden mit der KI generiert und nennt Apple Genmojis.

Später im Jahr wird Apple Intelligence auf iOS 18, iPadOS 18 und macOS 15 zur Verfügung stehen, doch bereits im Sommer als Betaversion in den USA erscheinen.

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