Laut der aktuellen Ausgabe des Power On-Newsletters von Mark Gurman plant Apple einige Umstrukturierungen im App Store, um die Einnahmen weiter zu steigern.
Welche konkreten Anpassungen geplant sind, nannte Gurman jedoch nicht.
Neue Führung treibt Pläne voran
Dem Bericht zufolge sucht der Konzern gezielt nach Wegen, die Profitabilität zu erhöhen und zusätzliche wiederkehrende Einnahmen aus der Plattform zu generieren. Vor allem der neue Apple-CEO John Ternus und Services-Chef Eddy Cue sollen diese strategische Neuausrichtung maßgeblich vorantreiben.
Diese Entwicklungen scheinen auch ein entscheidender Grund dafür zu sein, dass der langjährige Apple-Manager Phil Schiller kürzlich die Leitung des App Stores abgegeben hat.
Gurman zufolge stand Schiller den Plänen kritisch gegenüber, da Maßnahmen zur Gewinnsteigerung die ohnehin angespannte Beziehung zu Entwicklern und Regulierungsbehörden weiter belasten könnten. Entgegen anderslautenden Gerüchten wurde Schiller jedoch nicht entlassen, sondern bleibt dem Unternehmen als Apple Fellow erhalten.
Potenzielle Maßnahmen zur Margenerhöhung
Um die Margen im App Store zu optimieren, stehen Apple verschiedene Optionen zur Verfügung. Eine Möglichkeit wäre die Reduzierung oder der vollständige Wegfall der manuellen App-Prüfungen.
Eine stärkere Automatisierung dieses Prozesses würde Apples Betriebskosten zwar deutlich senken, dürfte jedoch bei den Nutzern auf wenig Gegenliebe stoßen, da die Qualität und Sicherheit der Apps darunter leiden könnten.
Ebenso wird über eine Preisanpassung bei den Entwickler-Accounts spekuliert. Die jährliche Gebühr für die Entwicklermitgliedschaft, die derzeit 99 US-Dollar beträgt, könnte angehoben werden.
Darüber hinaus wäre es denkbar, dass Apple bei großen Entwicklern eine neue Abogebühr basierend auf dem generierten Datenverkehr einführt, um die massiven Infrastrukturkosten des App Stores zumindest teilweise zu refinanzieren.
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