Aktuelle Branchendaten des Marktforschungsunternehmens Omdia liefern interessante Hinweise auf Apples zukünftige Display- und Produktstrategie. Demnach plant der Konzern aus Cupertino, aktuelle miniLED-Displaypanels noch bis mindestens 2028 produzieren zu lassen.
Diese Entscheidung könnte weitreichende Folgen für die Preisgestaltung und Aufstellung des mobilen Mac-Portfolios haben.

OLED-Spitzenmodell als MacBook Ultra denkbar
Dass Apple die Fertigung bewährter miniLED-Panels über mehrere Jahre hinweg aufrechterhält, spricht für eine zweigleisige Strategie.
Die bisherigen MacBook Pro-Modelle könnten weiterhin im Sortiment verbleiben und die Basis des Pro-Bereichs abdecken.
Parallel dazu könnte Apple ein komplett neu gestaltetes High-End-Gerät einführen, das mit einem modernen OLED-Display ausgestattet ist und voraussichtlich mit einem spürbaren Preisaufschlag startet. In der Gerüchteküche wird für dieses neue Flaggschiff bereits die Modellbezeichnung MacBook Ultra gehandelt.
Ausblick auf die Modellgenerationen 2026 und 2027
Die Analysten zeichnen ein dicht gestaffeltes Veröffentlichungsfenster für die kommenden Jahre. Für den Herbst 2026 stehen neben einem möglichen MacBook Neo mit A18 Pro-Chip auch Neuauflagen des MacBook Air mit 13 und 15 Zoll Diagonale auf Basis des M5-Chips im Raum. Im Pro-Segment könnten weiterhin 14- und 16-Zoll-Modelle mit miniLED und M5 Pro sowie M5 Max arbeiten, während ein MacBook Ultra mit OLED-Display die absolute Speerspitze markieren würde.
Im Frühjahr 2027 könnte sich diese Differenzierung fortsetzen. Diskutiert werden unter anderem ein aktualisiertes MacBook Neo mit A19 Pro, M6-Varianten des MacBook Air sowie ein 14 Zoll MacBook Pro mit M7 und OLED-Technologie.
Bestehende miniLED-Modelle mit M5 Pro und M5 Max dürften noch eine Zeit lang als preisstabilere Optionen parallel im Verkauf bleiben, ehe die Umstellung schrittweise abgeschlossen wird.
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