Wie aus einem aktuellen Bericht von Bloomberg hervorgeht, könnte Apple bereits im Jahr 2027 eine eigene KI-Sicherheitskamera und einen dazugehörigen Überwachungsdienst auf den Markt bringen.
Fokus auf Privatsphäre und lokale KI
Laut den Informationen von Bloomberg befindet sich bei Apple eine stark auf Privatsphäre ausgerichtete Heimsicherheitskamera in der Entwicklung. Diese soll mithilfe von Künstlicher Intelligenz die Umgebung analysieren und überwachen, anstatt permanent Videomaterial zu streamen.
Die Kamera wird voraussichtlich eng mit einem neuen Haussicherheits- und Überwachungsdienst verzahnt sein, zu dem aktuell noch keine weiteren Details bekannt sind. Die Markteinführung für beide Produkte wird für 2027 anvisiert.
Neuer Home-Hub als Smart-Home-Zentrale
Angeblich plant Apple noch vor Ende 2026 die Veröffentlichung eines neuen Home-Hubs zur zentralen Steuerung von Smart-Home-Geräten. Die Entwicklung einer eigenen Kamera fügt sich logisch in dieses wachsende Ökosystem ein.
Früheren Gerüchten zufolge soll es sich um eine kabellose Kamera mit tiefer Siri-Integration handeln, die direkt mit dem kommenden Home-Hub kommuniziert.
HomeKit Secure Video als Basis
Schon heute verfügt Apple mit HomeKit Secure Video über eine etablierte Funktion für Kameras von Drittanbietern. Diese bietet eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und nutzt die iCloud, um Videos von kompatiblen HomeKit-Kameras sicher zu übertragen und zu speichern. Mit dem Update auf iOS 20 wurden diese Kamerafunktionen noch einmal deutlich erweitert.
Erweiterte Funktionen in der Home-App
So kann die Home-App inzwischen schriftliche Zusammenfassungen für Bewegungswarnungen erstellen und Aufnahmen sowie Lichter verschiedener Kameras intelligent in Gruppen zusammenfassen.
Während für die grundlegende Nutzung von HomeKit Secure Video ein iCloud-Tarif mit mindestens 50 GB ausreicht, wird für den vollen Funktionsumfang und mehrere Kameras ein Speicherplan von 2 TB oder mehr benötigt.
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