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Entwickelt Apple eigene „Zeitungskiosk-App“ ?

Mit dem iPad hat Apple die digitale Revolution auch im Zeitungsmarkt eingeläutet und einen Game-Changer auf den Markt geworfen. Diese Aussage hat Rupert Murdoch, Vorsitzender der News Corporation vor einiger Zeit verlauten lassen.

Noch hält sich der Zeitungsmarkt allerdings bedeckt. In Deutschland gibt es zwar schon einige Verlage, die die Chance ergriffen haben und Anwendungen für das iPad entwickeln, allerdings hält sich ein Großteil der Anbieter noch zurück. Der Springer-Verlag nimmt hier eine Vorreiter-Rolle ein und hat bereits einige seiner Publikationen auch für den Apple Tablet-PC auf den Markt gebracht. Bemängelt wird von vielen Anwendern jedoch, dass es sich dabei meist, von der “Welt HD”-App mal abgesehen, nur um eine 1:1-Umsetzung ins PDF-Format handelt.

Nun berichten verschiedenste Quellen davon, dass der amerikanische Computerhersteller nach seiner iBooks-App auch einen Pendant für Zeitungen entwickeln würde. Erst die letzten Tage kamen erneut Hinweise auf, dass Apple auch ein neues Abo-Modell für Zeitungen auf den Markt bringen will. Laut dem Wirtschaftsmagazin Bloomberg soll die Entwicklung einer Kiosk-App für Zeitungen bereits weit fortgeschritten sein. Dies will das Magazin angeblich von zwei verschiedenen Quellen erfahren haben, welche mit der Materie vertraut sind.

So soll die neue “Kiosk-App” ähnlich wie der iBook-Store getrennt vom iTunes- und App-Store in Erscheinung treten und dem User die Möglichkeit geben, aus einer Vielzahl von Zeitungen auswählen zu können. Die App könnte zum Erscheinen des neuen iPad, welches gerüchteweise mittlerweile für Frühjahr 2011 erwartet wird, zum Download bereitstehen. Entsprechende Verhandlungen mit den Verlagen scheinen zurzeit noch am Laufen.

Eine Umsetzung des iBook-Store-Modells auch für Zeitungs-Verlage könnte durchaus dazu beitragen, die Nachfrage nach dem iPad noch weiter zu erhöhen. Auch für die beteiligten Verlage bietet sich eine große Chance, zum einen leichter Neukunden für ihre Publikationen zu finden und zum Anderen nicht für jede Zeitung eine spezielle App entwickeln zu müssen.

Eines dürfte dabei jedoch klar sein. Apple wird sich auch bei diesem Modell die traditionellen 30 Prozent der Einnahmen sichern, wie dies unter anderem auch bereits beim App Store der Fall ist.

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Ein Kommentar

  1. Die Printmedien gehen immer mehr zurück trotz 70/30 Politik, sie werden den Knochen fressen auch wenn er lange noch stecken bleiben wird.