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Wochenrückblick: iPhone-Konkurrenz formiert sich neu

Die vergangene Woche stand ganz im Zeichen des in Kürze beginnenden Mobile World Congress in Barcelona.

Die ersten Gerätehersteller wie HP preschten vor und ließen ihre iPhone Konkurrenten bereits aus dem Sack. Dabei spielt erwartungsgemäß das vor einem knappen Jahr mit Palm aufgekaufte WebOS Betriebssystem eine entscheidende Rolle.

Die bisherige Marke Palm lässt Hewlett Packard einstampfen und bringt seine neuen Smartphones Veer und Pre 3 unter eigenem Label auf den Handy-Markt. Das HP Veer kommt dabei mit einem 800-MHz-Prozessor und einem 2,57 Zoll großen Touchscreen.

Trotz der geringen Ausmaße setzt der Hersteller auf eine vollständige QWERTZ -Tastatur. Mit 8 GB internen Speicher ist die Kapazität des Smartphones allerdings recht begrenzt, zumal sich dieser nicht aufrüsten lässt.

Als zweites Modell bringt HP sein auf WebOS basierendes Flaggschiff Pre 3 im Sommer in den USA und in Europa auf den Markt. Während sich der Veer an Einsteiger wendet, soll der Pre 3 im höheren Preissegment als Spitzenmodell Fuß fassen. Der Touchscreen des HP Pre 3 ist 3,58 Zoll groß und bietet eine Auflösung von 480 x 800 Pixel. Die integrierte 5-Megapixel-Kamera unterstützt neben Fotos auch Videoaufnahmen mit dem Format 720p. Ebenso an Bord ist eine Frontkamera für Videotelefonie. Auch das zweite Modell von HP setzt auf eine vollständige QWERTZ-Tastatur.

Neben der Ankündigung von HP gab es weitere bedeutende Änderung auf dem Smartphonemarkt. Der angeschlagene Hersteller aus Finnland, Nokia, gab am Freitag eine Kooperation mit Microsoft bekannt. Zukünftig werden die Handys des einstigen Marktführers auf Windows Phone 7 setzen, um der Konkurrenz aus Cupertino Paroli bieten zu können.

In einem firmeninternen Rundschreiben, das internetweit als „Brandbrief“ betitelt wurde, wies der Nokia-Chef auf die prekäre Zukunft des Unternehmens hin, sollten jetzt nicht Nägel mit Köpfen gemacht werden. In Zusammenarbeit mit Redmond will der finnische Handy-Hersteller nun die Weichen neu stellen. Für Microsoft ebenso ein wichtiger Schritt.

Zeigt doch eine kürzlich von dem Marktforschungsinstitut IDC veröffentlichte Studie, dass erstmals mehr Smartphones als PCs im letzten Quartal verkauft wurden. Die Zukunft der Computerbranche scheint also eindeutig im Bereich Mobile Computing zu liegen. Anbetracht dessen, dürfte auch der nächste Woche stattfindende Mobile World Congress von größter Bedeutung für die gesamte Branche sein.

Zeit auch für Apple, aus dem Winterschlaf zu erwachen.

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