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Apple steht vor Klage-Welle in Süd Korea

Nach wie vor ist die Datensammel-Wut von Apple ein Thema. Zwar hat sich das Ganze in Deutschland inzwischen etwas beruhigt, doch in Süd Korea sieht man die Sache nicht so „locker“ wie hierzulande. Zunächst ging ein Aufschrei der Empörung durch das Land. Nun könnte der Skandal Apple auch finanziell teuer zu stehen kommen.

Ein Rechtsanwalt und iPhone-Besitzer klagte laut bild.de gegen das Unternehmen aus Cupertino und bekam Recht. Ihm steht nun eine Entschädigung von einer Millionen Won zu, was umgerechnet etwa 675 Euro entspricht. Für Apple keine große Summe, könnte man auf den ersten Blick meinen, doch inzwischen haben sich knapp 27.000 weitere Personen auf dieses Urteil berufen und fordern nun auch je diese Entschädigungssumme. Schließlich ist Ihnen das gleiche „Unrecht“ widerfahren wie dem koreanischen Anwalt.

Damit aber noch lange nicht genug: In Süd Korea gibt es insgesamt geschätzte drei Millionen iPhone-Besitzer. Im Prinzip könnte jeder einzelne von ihnen die gleiche Entschädigungssumme einfordern, die gut und gerne etwas über dem durchschnittlichen Neupreis eines iPhones liegt.

Für Apple könnte der Datenskandal also nachträglich noch ziemlich teuer werden, wobei sich der potenzielle finanzielle Entschädigungsaufwand bislang nur auf Süd Korea bezieht und nur nach der dortigen Rechtsprechung eine Entschädigung zusteht. Dennoch drohen ähnliche Gefahren für Apple aber wohl auch noch in anderen Ländern.

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19 Kommentare

  1. Das ist natürlich dumm gelaufen für Apple.
    Das wäre ein imenser Schaden für Apple und wenn dann wirklich alle 3 Millionen Koreaner da antanzen und Kohle haben wollen …. uiuiui.
    Ich bin mir aber sehr sicher, dass diese Leute sich von dem Geld alle ein neues IPhone holen würden oder zumindest die meisten. Wodurch sich der Schaden evtl. wieder ausgleicht.

  2. Und wie sieht es in Deutschland aus? Haben wir hier auch ein Recht auf eine Entschädigung?

  3. @stefan: dann sollten nun wohl alle iphones kaufen um apple zu verklagen?! jeder ist sich bewusst was er tut, wenn er sich ein solches gerät zulegt. die gefahren sind bekannt. wenns damit in südkorea losgeht überdenkt apple vielleicht die strategie, was für den endverbraucher natürlich eine positive wende bedeutet. ich bin gespannt was noch passiert.

  4. Naja, die Rechtsprechung in SK… Apple wird sich da schon raushauen lassen von patenten Anwälten.

  5. Die Koreaner machen Apple ganz schön zu schaffen. Erst HTC und jetzt das.

  6. ich glaube nicht das apple da groß bluten wird, die kommen da schon wieder gut raus mal abwarten

  7. Höffen wir mal dass Apple daran nicht zugrunde geht!!!

  8. Wie auf einmal die kommentare da sind :) zu lustig ;) weiter so leeeuuutz die jungs hier koenn das gebrauchen!!!

  9. bei der kohle die die haben :D

  10. Die Summe bringt Apple auch keinen Abbruch, kritisch wird es nur wenn, andere Länder auch damit anfangen.

  11. Und in Nordkorea hätte man Apple dafür bezahlt :)

  12. treffender comment white devil :D
    die summe von 675 euro nicht, aber wenn 3 mio südkoreaner die gleich idee hätte und damit durchkommt, dann wird es schon etwas schmerzhaft

  13. Nicht nur du kannst klagen apple wolltest mit klagewellen marktführer bleiben und die weiterenwicklung der technik um jahre verzögern!!! Soll dir das eine lehre sein!!!

  14. Lustig. Die vielen komentare plötzlich

  15. Schade für Apple Glück für die klagenden Leute :D

  16. Wenn es bei uns auch einen Präzedenzfall in der Richtung gäbe, wär ich gleich dabei

  17. Apple hat genug Geld für Staranwälte. Der Type der Straußkahn (xD) rausgeboxt hat, hat auch irgend ein Rapper vorm Knast bewahrt. Er hatte in einem Club raumgeschossen…100 Augenzeugen.

    Naja, jedenfalls wird Apple so was net mehr abziehen.

  18. Irgendwie Schaft es Apple immer da raus zu kommen

  19. Und wieder einmal wird eine Klage wahrscheinlich nicht stark genug durchgesetzt 3millionen mal 647 Euro wären für Apple auch gerade nicht wenig