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Antivirenprogramme erfahren auch bei Mac, iOS und Android Nutzern immer größere Bedeutung

Bisher ging es auf den Macs, iPhones, iPads und Co recht friedlich zur Sache. Viren wurden hier lediglich spärlich Problematisiert. Schließlich war die fehlende Popularität im Vergleich zu Windows Usern auch recht uninteressant für Hacker und Virenentwickler. Das dürfte nun vorbei sein. Apple generiert mittlerweile Millionen neuer Kunden. Anreiz genug seitens der Hacker nun auch hier voll Durchstarten zu können. Es wird also Zeit, dass sich auch Mac User vermehrt nach einem passenden Antivirenprogramm umschauen.

Aktuell ist der sogenannte „Flashback.C“ wohl im Umlauf. Dieser greift speziell nur Apple Geräte und vermehrt Macs an. Im Trojaner-Kleid gehüllt tarnt sich dieser Schädling als eine Installationsdatei für den Flash Player. Das unaufhaltsame Ziel, welches die Deaktivierung des OSX Sicherheitssystems beinhaltet, stets vor Augen. Tritt dieser Fall ein, ist der Mac nun Freiwild für sämtliche Viren, Phishing Attacken und Co.

Aus Sicherheitsgründen werden Flashdateien beim iPhone und iPad gar nicht erst angezeigt, somit dürfte der Trojaner hier nicht ganz so einfach interagieren können. Allerdings sollten man stets auf der Hut sein. Das iPhone und iPad wird spätestens dann ebenfalls zum Ziel modifizierter Viren, sobald der Nutzer die Sicherheitseinstellungen, beispielsweise um nicht autorisierte Apps von Apple installieren zu können, deaktiviert.

Wir erinnern uns zurück, als die Problematik mit den Phishing Mails als auch dem Ausspähen von iTunes Daten überhand nahm. Tausende von iTunes Nutzer stellten vermehrt Käufe kurioser Applikationen fest, die sich nicht getätigt haben. Zwar hielt sich der Schaden hier in Grenzen, spielte den Betrügern dennoch, in der Masse gesehen, ein nettes Taschengeld ein. Bis Apple zu diesem Vorfall nun endlich Stellung nahm verging fast ein halbes Jahr. Schließlich möchte man, verständlicherweise, Schwachstellen im System nur ungern zugeben.

Auch wenn Experten zufolge  das iOS bisher noch sicherer ist als beispielsweise das Konkurrenzsystem Andorid, ist hier stets Vorsicht geboten. In der Vergangenheit infizierten sich vermehrt auch Nutzer eines iPhones mit Schadsoftware. Allerdings handelte es sich dabei um jailbroken iDevices.

Leider spielen auch manche Entwickler von Applikationen mit der Angst der iOS und Mac Nutzer. Sogenannte Virenscanner Applikationen, die angeblich unsichtbar im Hintergrund agierend rund um die Uhr auf Virenjagd gehen, werden hier teilweise teuer verkauft. Der Wirkungsgrad solcher Applikationen wird jedoch arg bezweifelt.

Das Kernproblem liegt hier, wie auch beim normalen PC, beim Surfen auf unsicheren Websites. Sogenannte Smart Surfing Programme können dabei dem User schon einen gewissen Zusatzschutz bieten. Auch hier gibt es den einen oder anderen Vertreter im App bzw. Android Store.

Habt ihr bereits eure Erfahrung mit dem einen oder anderen Virus auf Mac und Co gemacht? Welche Tipps in Sachen Schutz-Software würdet ihr Neueinsteigern mit auf den Weg geben?

Wir sind gespannt und freuen uns auf eure Kommentare.

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11 Kommentare

  1. Ich bin vor Jahren von Windows auf Mac umgestiegen.. Das ganze mit norton etc war überhaupt nicht meins und dan auch immer geld dafuer ausgeben .. bin ich kurzer hand ungestiegen au mac hab seit dem keine probleme bin seit paar jahren gluecklicher macuser :)

  2. Zur Sicherheit läuft auf meinem Mac ClamXAv. Bisher habe ich aber nur Windows Viren via Mail erhalten.

  3. Wenn die größte Sicherheitsschwachstelle auf der Tastaturseite des Monitors sitzt und so blöd ist sich zum Beispiel den Flash-Player von irgendwelchen dubiosen Seiten anstelle des Herstellers herunter zu laden, dann kann eine Schutz-Software nicht schaden. Aber ansonsten ist es überflüssige Ballast.

  4. Ich habe auch auf meinen mac rechnern kaspersky am laufen… Sicher ist sicher. gefunden hat das viren programm einmal etwas… da apple produkte eh so teuer sind sollte man auch nicht beim viren programm sparen… gerade jetzt… kennt ihr auch gute kostenlose programme? was ist das beste?

  5. Als Windows-User habe ich zwei mal ein Problem mit Viren gehabt. Nach dem Wechsel zum Mac habe ich mich eigentlich sicher gefühlt. Ich werde mich ab sofort wohl nach einem guten Virenschutz umsehen.
    Mit iOS werde ich wohl keine Probleme mit Viren bekommen da ich keinen JB habe. Aber wer weiß was die sich in Zukunft einfallen lassen.

  6. Außer mit dem Problem wo bei iTunes Artikel falsch abgerechnet wurden, hatte ich nie Problemen mit Viren. Aber es ist trotzdem besser ein antivirus Programm zu installieren

  7. Logische folge vOr 3 Jahren habe ich einen iPod touch bekommen da hatten noch nicht sooo viele einen dann wurds von Monat zu Monat und Woche zu Woche mehr jetzt kenn ih mehr die etut ein iPhone haben als damals ein iPod die Nachfrage steigt und IPA wird für Hacker immer wertvoller leider …

  8. So ein Virus kommt ja nicht einfach angeflogen… man muss schon aktiv etwas machen, um seinen Rechner zu infizieren. Bevor ich jetzt meinen Rechner mit irgendeinem Anti-Viren-Programm künstlich verlangsame, mache ich lieber die Augen auf, und gucke mir vorher an, was ich anzuklicken gedenke.

  9. naja manche sind mehr wie nur selbstschuld wenn sie einen virus haben…
    das porblem sitzt eigentlich immer vorm rechner!!!

  10. Ich benutze Mac als auch iOS Geräte und bin mit der Sicherheit sehr zufrieden. Mein iPhone und iPad sind nicht jb und ich kann sagen gott sei dank, hab schon von eingem Bekannten gehört, dass sie Schadsoftware auf ihren jb Geräten hatten, deswegen mein erster Tipp: Finger weg von Jailbreaks! Wenn man ein ein offenes System mit 1000 Sicherheitslücken haben will, dann soll er zu Android gehen.
    Das Sicherheitssystem unter Lion ist sehr gut, ich bin natürlich nicht darum rum gekommen einen Flash Player zu installieren, hab dennoch ein gutes Tool gefunden, dass alle Flashanimationen und Werbebanner blockt. Stattdessen steht einfach nur ein leerer Balken wo FLASH drinsteht. Is ne feine Sache: keine lästige Werbung, kein aus Versehen klicken auf unseriöse Werbebanner und wenn man die Flashanwendung doch sehen will, einfach einmal draufklicken. Das Tool heißt „Click to Flash“ und ich hab’s aus der Zeitschrift „Macwelt“

  11. Aber eines der oft genannten und viel zitierten Vorteile von Apple Produkten ist doch die einfache Bedienbarkeit von technisch unversierten und desinteressierten Personen. Die wollen Anstecken überall herumdrücken und es darf nichts schief gehen.
    Für diesen Kundenkreis ist es also enorm wichtig, nicht viel nachdenken zu müssen was Viren, Trojaner etc. sind.

    Entweder muss das „selbst Schuld“ ausgeschlossen werden können oder man darf nicht mehr auf die Einfachheit und Sicherheit der tollen Apple Produkte hinweisen.

    lg
    Kritiker