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Für eine halbe Milliarde Dollar gibt’s für Apple den Flash-Spezialisten Anobit

Vor Kurzem hatten wir berichtet, dass Apple vor hat, den Flash-Speicher-Spezialisten Anobit zu kaufen. Nun ist es amtlich: Apple hat laut Bericht des israelischen Branchenmagazins Calcalist den Hersteller von Flashspeichern Anobit für ca. 400 bis 500 Millionen Dollar erworben.

Mit dem Kauf des Spezialisten hat Apple laut t3n „eine der größten Übernahmen in der Geschichte des Konzerns vollbracht“. Weiterhin heißt es, dass es eine Seltenheit für Apple sei, sein Hardwareunternehmen zu übernehmen (lediglich Steve Job's NeXT, Raycer Graphics und Intrinsity gehören in diese Reihe). Es ist sehr wahrscheinlich, dass Apple vor hat, ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Israel zu errichten.

Zur Zeit verwendet Apple die sogenannte Memory Signal Processing-Technologie (MSP) von Anobit in iPhones, iPads und MacBook Air-Computern. Aufgrund dieser Technologie ist die Performance von Flash-Speichern stark erhöht. Es wird also eine vielfache Schreibgeschwindigkeit gegenüber herkömmlichen SSDs erreicht.

Der Kauf des Unternehmens kann als gezielter Schachzug betrachtet werden, denn zukünftig kann man seitens Apple weiteren Kunden wie Hynix und Samsung die Nutzung entweder verwehren oder die Lizensgebühren erhöhen. Apple nimmt ein sehr innovatives Unternehmen im eigenen Konzern auf. Außerdem ist Flash-Speicher in fast jedem Gerät zu finden wird wird vermutlich auch weiterhin verstärkt zum Einsatz kommen.

Eine Stellungnahme seitens Apple gab es bisher noch nicht, laut Twitter hieß man den Computerexperten jedoch bereits Willkommen.

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3 Kommentare

  1. Ich sage ja, es wäre fahrlässige von der durch Steve Job geprägten Maxime niemals Dividenden an die Aktionäre zu zahlen abzuweichen. Fängt das erst mal an, dann fehlt für solche „Einkäufe“ so sinnvoll sie auch sein mögen irgendwann das Geld.

  2. @ BlueFalcon

    …Recht hat er.

  3. Zum Glück hat´s Geld dafür noch gereicht – trotz der, auch von mir abgelehnten Dividendenausschüttung. Aber TC sollte das nicht zur Gewohnheit werden lassen, sonst geht sowas demnächst wirklich nicht mehr.
    Immerhin wäre ja auch noch Potenzial für den Google Krieg da und auch dafür muss die Kriegskasse gefüllt sein.