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RIM: Verkauft der BlackBerry-Hersteller seine Hardware-Sparte?

Das kanadische Unternehmen Research in Motion (RIM), das mit schwächelnden Absätzen der BlackBerry-Smartphones und Tablets zu kämpfen hat, erwägt laut einem Bericht der Sunday Times den Verkauf der Hardware-Sparte. Als potenzielle Kandidaten zum Kauf gilt der weltweit größte Onlinehändler Amazon sowie das populäre soziale Netzwerk Facebook. Angeblich wollen sich die Kanadier stärker auf ihren eigenen Messaging-Dienst fokussieren, um aus den roten Zahlen herauskommen zu können.

Screenshot de.blackberry.com

In dem Bericht ist aber auch die Rede von einer möglichen Fusion der Hardware-Sparte sowie des Messaging-Dienstes, nachdem man einen Großteil des Smartphone- und Tabletgeschäfts an den Softwarekonzern Microsoft verkauft hat. Weder Quellen noch eine wahrscheinlichere Lösung nennt der Autor der Sunday Times in dem besagten Artikel.

RIM kommentierte diese Gerüchte in einer Stellungnahme nicht. Ein Sprecher des BlackBerry-Herstellers äußerte sich jedoch und gab bekannt, dass man derzeit unterschiedliche Lösungen für die Zukunft prüfe, was auch zu erwarten ist, da das Unternehmen herbe Verluste erwirtschaftete und auf zahllosen Einheiten des Tablet-Computers PlayBook sitzt. Allein im vergangenen Jahr machte der Konzern satte 125 Millionen US-Dollar Verlust und verzeichnete ein Umsatzminus in Höhe von 25 Prozent. Im ersten Quartal 2012 ist ebenso keine Besserung in Sicht. Dies hängt vor allem mit dem Erfolg des iPhones sowie von Android-Geräten zusammen, die zunehmend Marktanteile, vor allem im Businessbereich, gewinnen konnten.

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