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Steve Wozniak auf dem Entel Summit in Chile: Über Microsoft, Google und Kim Dotcom [Video]

Steve Wozniak, neben Steve Jobs und und Ronald Wayne einer der ursprünglichen Gründer Apples, ist ein Mann dessen Wort in der IT-Szene Gewicht hat. Egal, worum es geht, wenn „The Woz“ seine Meinung äußert, dann hört man ihm zu. Er ist gern gesehener Gast auf allen möglichen Tagungen, Präsentationen und sonstigen Veranstaltungen. So auch kürzlich auf dem Entel Summit im südamerikanischen Chile, wo Steve Wozniak sich zu Microsofts neuem Tablet Surface, dem Google Glass Projekt sowie Kim Dotcom äußerte.

Wozniak ist vom Surface beeindruckt

Sehr beeindruckt zeigt sich Steve Wozniak von der neuesten Entwicklung aus dem Hause Microsoft. Das Surface gefällt ihm, besonders das Design hat es ihm angetan. Das Surface sehe – wie einige andere der aktuellen Microsoft Produkte – verblüffend gut aus. Insgesamt machen die neuen Microsoft-Produkte auf Woz den Eindruck, als würden sie das verwirklichen, wonach Steve Jobs immer gestrebt habe: Die Symbiose von Kunst und Technologie.

Wozniak wird sich auf jeden Fall ein Surface kaufen, allein schon, um sich selber einen Eindruck zu verschaffen. Er sagte wörtlich:

I do want to see the surface. I want to own one. I want to use one. I prefer to judge things that I really know, not just what I read about them.

Wozniak geht sogar so weit, zu witzeln, dass Steve Jobs irgendwo im Gefüge von Microsoft wiedergeboren wurde. Ernster geworden sagt er, dass Microsoft beginnt, Veränderung zu zeigen. Und zwar Veränderung zum postiven.

 

Wozniak über Kim Dotcom

In den vergangenen Wochen hat Steve Wozniak vermehrt Stellung zu dem Umgang der amerikanischen Strafverfolgungsbehörden mit dem Megaupload-Begründer Kim Dotcom bezogen. Dies tut er auch auf dem Entel Summit. Er betont noch einmal, wie wichtig Bürgerrechte im Internet seien  und unterstreicht seine Rolle in der Electronic Frontier Foundation (EFF).

Woznial betont weiterhin, dass Filesharingdienste wie Megaupload legitime Zwecke verfolgen. Kim Dotcom sei aufgrund seines Lifestyles und seiner kriminellen Vergangenheit ein leichtes Ziel. Die Klagepunkte der US-Regierung seien  jedoch an den Haaren herbeigezogen. Er stellt weiterhin  klar, dass er Kim Dotcom auf keinen  Fall unterstützen würde, wenn er glauben  würde, dass Dotcom mit Megaupload kriminelle Ziele verfolgt hat.

Wozniak malt sich weiterhin die Zukunft der IT-Branche und ihrer Entwicklungen aus und bezieht kurz Stellung zu Google Glasses. Schaut euch das Video von Wozniaks Auftritt doch selber an:

(via idownloadblog und BusinessInsider)

Steve Wozniak auf dem Entel Summit in Chile: Über Microsoft, Google und Kim Dotcom [Video]
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9 Kommentare

  1. Also nehmt es mir nicht übel, aber langsam kann ich den Typen nicht mehr wirklich ernst nehmen.
    Liegt seine merkwürdige Sichtweise vielleicht daran, dass er bei Apple nie wirklich was aus seinem Talent gemacht hat??

  2. Bin der selben Auffassung.

  3. Oh was für eine Nervensäge… das wir ja der nächste Kaz Hirai oder wie der Sony Onkel sich so nennt…

  4. Haha, ihr Applefans seid schon lustig, beschimpft euren eigenen Mitgründer, weil er seine objektive Meinung äußert.

  5. Ich finds toll das Microsoft endlich ein Betriebsystem macht das kaum mehr ähnlichkeit mehr mit diesen Kacheln mit Mac OSX hat :D Das Design wird echt immer besser da muss man ihm schon recht geben, auch wenn man nicht den selben Geschmack hat :D

  6. Hallo — Witzig – dein Name ist Programm oder?
    Lies mal die Firmengeschichte — außer Mitbegründung und erster Apple war da nicht viel. Der Mann ist sein Leben lang zwischen Apple und anderen Firmen rumgeeiert und ist sich heute offensichtlich manchmal nicht so wirklich bewußt, was er in seiner kindlichen Naivität von sich gibt. Weißt….. Manchmal sollte man einfach die Klappe halten und dazu auch wissen wann

  7. themanwhochangedtheworld

    Ich weiß auch nicht so ganz was das soll. Das Surface ist bei der Präsentation abgestürzt, wie für Windows eben typisch, das lässt doch tief blicken. Mit der Kacheloberfläche muss sich Microsoft zwar nicht mehr vorwerfen lassen, dass sie alles kopieren, aber richtig toll find ich die nicht. Ohne Woz gäbe es Apple nicht, keine Frage, aber für den heutigen Erfolg ist er wohl kaum verantwortlich und er scheint sich daher auch nicht mit Apple zu identifizieren, auch wenn er immernoch auf der Gehaltsliste steht, soweit ich weiß.
    Da fehlt ja nur noch, dass er erzählt Android sei besser als iOS, falls er das noch nicht getan hat.

  8. Sollte sich jeder fanboy zu herzen nehmen:“ I prefer to judge things that I really know, not just what I read about them.“
    Natürlich weiß man nicht genau auf welchen gehaltslisten er steht, aber trotzdem scheint er jemand zu sein der mehr als schwarz weiß sieht..

  9. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und sagt was er wirklich denkt. Er fühlt sich unabhängig und bringt das zum Ausdruck. Das finde ich grundsätzlich wertvoll. Und mal ehrlich: wenn Microsoft jetzt in größerem Stil anfängt Hardware zu bauen, und sie mit zuverlässigen Treibern und dem Betriebssystem Windows zu verbundlen, dann kann das noch richtig was werden. Denn Microsoft hat längst erkannt, dass Apple das meiste Geld mit Hardware verdient, nicht mit Software. Und preislich kann das Microsoft Betriebssystem mit Apples Betriebsystem nicht mithalten. Wir werden sehen, ob Microsoft das wieder vermasselt. Aber wir sollten offen bleiben.

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