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Apple Patente: Shake to charge

Technologien wie „Pull to reload“ oder „Slide to unlock“ sind uns aus Apples iDevices wohl bekannt. Aber mit dem vor einigen Tagen veröffentlichten „Shake to charge“-Patent zeigt Apple, dass die Patentfabrik in Cupertino auch immer noch andere Dinge kann, als altbekannte Dinge patentieren zu lassen.

Das Patent

Das am Donnerstag vom US Patent and Trademark Office veröffentlichte Patent trägt den Titel „Harnessing power through electromagnetic induction utilizing printed coils“ und beschreibt eine Methode, wie sich der Akku eines mobilen Gerätes über elektromagnetische Induktion aufladen kann.

Elektromagnetische Induktion – oder auch Farradayische Induktion nach dem Physiker Michael Faraday – bezeichnet die Gewinnung elektrischer Energie durch die Änderung der magnetischen Flussdichte. Mit anderen Worten wird bei der Bewegung eines leitenden Teils durch ein magnetisches Feld Energie frei. Die Technologie wird bereits seit längerem verwendet, um kleinere elektrische Geräte wie zum Beispiel Taschenlampen oder Radios aufzuladen.

Apples Patent beschreibt, wie der Akku eines iDevices mittels dieser Technologie geladen werden kann. Die Variante der Fruit Company verwendet dabei eine feste Spule und einen oder mehr bewegliche Magnete. Dies ist sozusagen die Umkehrung der traditionellen Technologie, die feste Magnete und bewegliche Spulen verwendet. Zudem beschreibt das Patent ein spezielles Herstellungsverfahren für die Spulen.

Mehrere dieser Spulen werden dann auf eine Schaltplatte montiert, an dem der Magnet sich vorbeibewegen kann. In einer in dem Patent beschriebenen Varianten handelt es sich bei den Spulen sogar um mehrere, aufeinandergesetzte Schaltplatten. Die Bewegung des Magneten wird ausgelöst, indem der User das Gerät bewusst schüttelt oder im normalen Gebrauch bewegt. Die zwei explizit im Patent erwähnten Geräte sind Apples iPod und das iPhone.

Der Nutzen

Die Umsetzung des Patentes wäre von großem Nutzen für die Käufer von Apples iDevices. Geräte, die sich im täglichen Gebrauch praktisch selber aufladen, würden das nächtliche Laden an der Steckdose obsolet machen.

Noch ist der Energiebedarf des iPods und iPhones zu groß, um von einem Induktionssystem gedeckt zu werden. Aber Apple macht ständig Fortschritte, wenn es um die Schaffung effizienter Komponente geht. Wer weiß, vielleicht halten wir ja irgendwann wirklich ein iPhone mit „Shake to charge“-Feature in der Hand.

(via AppleInsider)

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6 Kommentare

  1. Also das wäre ja eine Revolution!!!

  2. Apple halt.
    Mir wüde es schon reichen wenn es von z.B 10 Stunden auf 12 oder mehr stunden geht. Vorallem wenn man merkt das der akku auf einer längeren fahrt auszugehen droht, einfach schütteln:-)

  3. Im moment wäre es 30 min. schütteln für 20 min. spielen.

  4. Lol :D. Diese Schüttelbewegung wäre ja noch seltsamer anzusehen, als jemand der in der Öffentlichkeit mit Siri spricht :D.
    Dennoch eine lustige Idee.

  5. Naja bei Marathons, könnte man einen iPod sicher weiter mit strom versorgen wenn er Musik spiel^^

  6. @MrT:
    Aha, du bist ein Kind oder Teenager. Weil wenn man Auto fährt, ist es zum einen schwierig und zum anderen auch verboten sich vom Fahren derart massiv abzulenken. (Nebenbei: Es sähe auch bescheuert aus, weil man auf jeden Fall mehr als ein paar Mal schütteln müsste.)