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Apple Retail Stores: Deutsche Niederlassungen bekommen Betriebsrat

Dass Apple die Mitarbeiter in seiner Einzelhandelskette nicht so gut bezahlt wie Ingenieure in Cupertino, ist bereits bekannt. Neben einer schlechten Bezahlung bemängeln die Retail Store-Angestellten zudem den Lärm in den Filialen sowie die Überstunden und den hohen Stress. Nachdem Apples nunmehr elfter Store in Deutschland eröffnet wird, scheint nun der Weg für einen gesamtdeutschen Betriebsrat geebnet zu sein.

So berichtet Der Spiegel von Wahlen zum Betriebsrat, die im kommenden Monat in der Niederlassung im hessischen Frankfurt am Main stattfinden sollen. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi meldet in diesem Zusammenhang sehr gute Chancen für einen einheitlichen Betriebsrat, der für alle Niederlassungen der Apple-Ladenkette in Deutschland gültig sein wird. Die Gewerkschaftsorganisation versucht bereits seit einigen Monaten, den Apple-Mitarbeiter in Deutschland bei der Gründung eines Betriebsrats zu helfen. Der wichtigste Grund ist dabei die Tatsache, dass Apple trotz Milliardenumsätze noch immer keine Löhne nach Tarif an seine Mitarbeiter zahlt. Neben der allgemein unterdurchschnittlichen Bezahlung bemängelt man zudem das Fehlen von Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Millionenumsätze – geringe Löhne

Pikant ist Apples Lohnpolitik, wenn man sich die Zahlen anschaut, die die New York Times kürzlich in einem Bericht veröffentlichte. Demnach zahlt der IT-Konzern aus Cupertino im Durchschnitt 25.000 US-Dollar im Jahr an seine Mitarbeiter im eigenen Unternehmen, die das lohntechnisch unterste Glied darstellen, wobei ein Umsatz in Höhe von 473.000 US-Dollar pro beschäftigten Verkäufer erzielt wird.

Anders als beispielsweise das insolvente Drogerie-Unternehmen Schlecker versucht Apple hingegen nicht, die Gründung eines Betriebsrats zu behindern, sondern arbeitet sogar kooperativ mit den Mitarbeitern zusammen, wie ein Sprecher von Verdi bestätigte. Der iPhone-Hersteller beschäftigt weltweit gut 50.000 Menschen. Mit 30.000 Mitarbeitern in den Retail Stores machen die Einzelhändler den größten Anteil aus. (via)

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2 Kommentare

  1. Schon komisch wenn ein Mitarbeiter auf 25.000 im Jahr verdient sind das 2000 im Monat

  2. @ Marcel

    Ist das deiner Meinung nach viel?