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Selbstmord: Erneuter Foxconn-Fall sorgt für Entsetzen

Nachdem es abermals ein paar Wochen ruhig rund um den taiwanischen Konzern Foxconn wurde, der unter anderem Produkte für Apple fertigt, macht das Unternehmen mit einer erneuten Schreckensmeldung negativ auf sich aufmerksam. Wie nun bekannt wurde, ereignete sich am 10. Dezember 2012 ein erneuter Selbstmord in der der bekannten Fabrik im chinesischen Shenzhen. Dies berichtet ein lokales Blatt.

Bei dem Mann handelt es sich um einen 18-Jährigen, der als Li bezeichnet wird. Nach nur 40 Tagen Arbeit in der Foxconn-Fabrik stürzte er sich aus dem Fenster, um den Freitod zu wählen. Sein erster Versuch misslang ihm, weshalb er kurz darauf aus einer maximierten Höhe sprang. Der Vorfall ereignete sich in einem Hotel. Dabei handelt es sich explizit nicht um die Baracken, die Foxconn auf dem Werksgelände für die Mitarbeiter zur Verfügung stellt.

Misshandlungen?

Die Familie des verstorbenen jungen Mannes meldet sich nun zu Wort und bekundet, dass Li nicht mehr für Foxconn arbeiten wollte. Den genauen Grund soll Li im Detail allerdings nicht geschildert haben. Pikant an der Sache ist, dass die Untersuchung der Leiche ergab, dass Li vor dem Sturz eine Verletzung in Form eines blauen Auges hatte. Die Vermutung liegt nah, dass es möglicherweise zu Misshandlungen bei Foxconn, vielleicht durch die Sicherheitskräfte, gekommen sein könnte.

Ein Sprecher des Konzerns gab bekannt, dass das Unternehmen vom Tod von Li geschockt sei. Er betont weiterhin, dass es sich um einen Freitod handelte und dass keinerlei Misshandlungen stattgefunden haben sollen. Foxconn zahlt eine Entschädigungssumme in Höhe von umgerechnet gut 70.000 Euro an die Familie. (via)

Selbstmord: Erneuter Foxconn-Fall sorgt für Entsetzen
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9 Kommentare

  1. Da kann aber Apple auch nix für… Aber wahrscheinlich wird das jetz wieder so indirekt hingestellt werden…

  2. Klar. Jetzt geht das Gebashe gegen Apple wieder los, wetten? Mensch, wer für so ne Firma nicht arbeiten will, arbeitet halt nicht dort! Und wenn jemand auf diese oder jene Weise nicht leben will, soll er den ersten Schritt wagen, der ihn dorthin führt, wo er hin will. Punkt.

  3. Ja – nee – iss klar.
    Der Junge Mann erwischt seine Freundin mit nem anderen. Mit dem prügelt er sich und trägt ein blaues Auge oder auch andere blaue Flecken davon. Danach ist er so verzweifelt, dass er sein Leben beendet.
    Der Junge Mann ist depressiv, geht völlig in Gedanken durch die Stadt und rempelt jemanden an, der daraufhin aggressiv reagiert und es kommt auch zu einer Prügelei. Da das aber schon der 3. negative Vorfall an diesem Tag war, kommt ihm sein Leben sinnlos vor.

    Es kann tausend Gründe und Ursachen haben. Es muss nicht mal ein Zusammenhang mit Foxconn, geschweige denn mit Apple bestehen – aber erstmal kann man wieder negativ auf Apple einschlagen.
    Zwar sagt man ja auch: viel Feind viel Ehr — aber langsam nervt die Foxconn-Nummer als Apple-Basherei doch enorm.

  4. Ui , da hat sich jemand das Leben genommen. Passiert nur bei Fox….. Sorry Apple . Man das nervt echt. Ich bin der selben Meinung wie meine Vorredner , es hat tausend Gründe und passiert überall und Apple hat rein nix damit zu tun .

  5. Vorallendingen, arbeiten bei Foxconn soviel Menschen wie in mancher Grossstadt leben …

  6. ich bin ja selten mit Macfee einer Meinung aber hier hat sie Recht in allem.

  7. @macfee. Genauso denke ich auch.

  8. Achtet mal auf die Qualität Eurer Beiträge: Im Vorspann wird der Tatort des Suizids “in der Fabrik” genannt – weiter unten im Text sprang der Mann vom Hotel. Fremde Texte redigieren will gelernt sein. Warum verwendet Ihr hier Begriffe wie “Schreckensmeldung” und “Entsetzen”? Waren die apfelnews-Mitarbeiter wirklich erschrocken und entsetzt beim Erfahren dieser Nachricht? Es ist in der Tat traurig und ernsthaft bedenklich, dass sich vermehrt Mitarbeiter dieser chinesischen Firma töten; eine Schreckensmeldung war es allenfalls für die Angehörigen des Opfers. – Zudem prangert selbst Ihr Apple an, die ja “unter anderem” Auftraggeber bei F. sind. Nicht ganz neutral, oder? Warum wird nicht mal zur Abwechslung eine der anderen Elektronikfirmen als Beispiel genannt? Der Fairness halber vielleicht bei der nächsten Gelegenheit?

    Viel pikanter ist, dass in China die Frauen-Suizidrate die höchste weltweit ist … warum wohl?! Die Medien kümmern sich lieber um reißerische Themen aus China, und wo man schon mal jemanden am Wickel hat, läßt es sich ganz bequem nochmals draufschlagen.
    Mehr Infos zu Suiziden in China bei Wikipedia “Suizidrate nach Ländern”

  9. Zitat Hedgehog :

    Achtet mal auf die Qualität Eurer Beiträge: Im Vorspann wird der Tatort des Suizids “in der Fabrik” genannt – weiter unten im Text sprang der Mann vom Hotel. Fremde Texte redigieren will gelernt sein. Warum verwendet Ihr hier Begriffe wie “Schreckensmeldung” und “Entsetzen”? Waren die apfelnews-Mitarbeiter wirklich erschrocken und entsetzt beim Erfahren dieser Nachricht? Es ist in der Tat traurig und ernsthaft bedenklich, dass sich vermehrt Mitarbeiter dieser chinesischen Firma töten; eine Schreckensmeldung war es allenfalls für die Angehörigen des Opfers. – Zudem prangert selbst Ihr Apple an, die ja “unter anderem” Auftraggeber bei F. sind. Nicht ganz neutral, oder? Warum wird nicht mal zur Abwechslung eine der anderen Elektronikfirmen als Beispiel genannt? Der Fairness halber vielleicht bei der nächsten Gelegenheit?

    Viel pikanter ist, dass in China die Frauen-Suizidrate die höchste weltweit ist … warum wohl?! Die Medien kümmern sich lieber um reißerische Themen aus China, und wo man schon mal jemanden am Wickel hat, läßt es sich ganz bequem nochmals draufschlagen.
    Mehr Infos zu Suiziden in China bei Wikipedia “Suizidrate nach Ländern”

    Danke für deinen Beitrag und ich gebe dir auf voller Linie Recht!!!!!!!!

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