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Apple Patente: Kabelloses Laden On-the-go fürs iPad via Smart Cover

Kabelloses Laden ist ohne Frage ein wichtiger Faktor in der Zukunft von tragbaren elektronischen Geräten. Das weiß auch Apple. Vor kurzem tauchte ein Patentantrag auf, in dem kabelloses Laden für das iPhone oder auch das MacBook mittels Near-Field Magnetic Resonance beschrieben wird. Aufgrund des üblicherweise eher „kleinen“ Updates in der S-Version ist es allerdings eher unwahrscheinlich, dass wir kabelloses Laden bereits im iPhone 5S sehen werden. Aber auch für das iPad macht Apple sich scheinbar Gedanken in dieser Richtung. Zumindest weist ein zweiter Patentantrag darauf hin, der heute entdeckt wurde.

Das Patent

Entdeckt wurde der Patentantrag mit dem Titel „integrated inductive charging in protective cover“ von den Kollegen von AppleInsider. Der Antrag beschreibt eine Methode, wie man das iPad mittels Induktion praktisch unterwegs laden kann. Dazu wird ein induktiver Transmitter in das iPad SmartCover integriert. In Verbindung mit einem in dem Cover verbauten Akku kann das iPad so unterwegs geladen werden, ohne dass eine tatsächliche Verbindung mit dem Cover nötig ist.

Das Cover würde weiterhin mit Magnetkontakten mit dem iPad verbunden sein und enthält auch immer noch die Sensoren, die das iPad aus dem Standby holen, wenn man das Cover öffnet. Allerdings wird in die Polsterung des Covers ein Akkuset verbaut, mit dem das iPad geladen werden kann. Um eine möglichst effektive Übertragung zu gewährleisten, würden der Transmitter und der Empfänger so dicht wie möglich aneinander platziert werden. Geladen wird das iPad dann, wenn das Cover das Display des Tablets bedeckt.

Die Batterien des Covers müssten über ein Kabel geladen werden. Allerdings beschreibt das Patent auch, dass es möglich wäre, im Cover verbaute Solarzellen für das Laden der Batterien zu nutzen.

Der Nutzen

Auf den ersten Blick hört sich das Ganze gut an. Allerdings darf man sich fragen, warum für eine solche Lademethode induktives Laden nötig ist. Wenn das iPad sowieso ständig mit dem Cover verbunden sein muss, um ein Laden zu ermöglichen, dann könnte man die Übertragung des Stroms auch über die Kontakte zwischen Cover und iPad realisieren. Diese Methode wäre wahrscheinlich auch kostengünstiger als ein induktives Ladesystem. Dies hätte auch den Vorteil, dass das iPad auch Strom vom Cover beziehen könnte wenn es in Benutzung ist.

Dennoch verbleibt die Tatsache, dass die Erweiterung der Akkulaufzeit über das SmartCover ein wünschenswertes Feature für das iPad wäre. Das aktuelle iPad hat aber weder die nötigen Schaltkreise noch einen entsprechenden Empfänger, die beide nötig wären, um das Patent umzusetzen. Eine entsprechende Funktion finden wir also frühestens in der kommenden iPad-Generation.

 

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3 Kommentare

  1. Es hat den Anschein das es einen neuen WOW Effekt geben kann, wenn man von den bekannten
    Induktionsladung zur Apple patentierten Magnet Resonanz ladestation , aus 2011, die im Umkres von 1-2 Meter alles lädt was
    Da so liegt. Es kann sehr gut sein das wir mit Apple eine neue technologische Revolution in Sachen
    Laden der devices erleben können, welches es erlaubt sogar während dem Laden das device zu benutzen.
    Die Qi-Standards der ersten Generation haben leider nur -10-15 cm Spielraum.
    Ich erwarte diese Magnet Resonanz ladungsmöglichkeit bei allen Geräten, durchgängig
    Von iMac, Book, ipad/iphone/itouchbis hin zu mouse und Tastatur.

    Schöne neue Welt, Laden ohne Kabel mit Bewegungsfreiheit,
    Es sei denn Mann hat keinen Herzschrittmacher, das wäre dann
    Leider die ultimativ letzte Ladung……O_o…..

  2. Ich möchte kein so grosses Magnetfeld, das alle Geräte geladen werden.

  3. Tabs , die man an der angedockten Tastatur laden kann , gibt es doch schon lange. Siehe Asus Transformer.
    Vor allem geht es ohne Magnetfeld, also auch ohne Übertragungsverluste.