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Apple ist auch weiterhin an Samsung als Displaylieferant interessiert

In der Vergangenheit konnte man einen deutlichen Trend beobachten, dass Apple sich langsam von Samsung als Zulieferer abwendet. Das geht von der Chipherstellung über Displaylieferungen beim iPad mini bis hin zu der Lieferung von Speicher. Apple möchte am liebsten gar nicht am Erfolg des Konkurrenten beteiligt sein. Mit dem Bedarf an möglichst dünnem Displayglas, um das iPhone so dünn wie möglich zu halten, kommt nun aber das Gerücht auf, dass Apple sich nicht gänzlich von Samsung als Zulieferer abwenden möchte.

Die Nachfrage nach dünnem Displayglas, das essentiell für die Herstellung von Smartphones und möglichst dünnen Notebooks ist, ist in der Vergangenheit stark gestiegen. Und dieser Trend wird sich fortsetzen. 2013 soll der Umsatz auf den Markt auf 464 Millionen US-Dollar ansteigen, was einer Steigerung von 34 Prozent gegenüber dem Jahr 2012 entspräche. Diese Steigerung ist zu einem großen Teil auf die hohe Beliebtheit von Apples und Samsungs Produkten zurückzuführen. Beide Unternehmen verkaufen mehr Tablets und Smartphones als jeder Konkurrent.

In der Vergangenheit gab es enge Zusammenarbeit zwischen Apple und Samsung. Das Unternehmen aus Cupertino bezog mehrere Bauteile der iPhones und iPads von dem Elektronikriesen aus Südkorea. Inzwischen allerdings sind die beiden Unternehmen starke Rivalen, die sich weltweit vor Gericht um Patente streiten und ebenso global auf mehreren Märkten konkurrieren. Das hat Apple in den letzten Monaten zum Anlass genommen, sich immer mehr von Samsung zu distanzieren. Das hat zum einen damit zu tun, dass Apple vermeiden möchte, zu Samsungs Umsatz beizutragen, zum anderen aber auch damit, dass man in Cupertino fürchtet, Samsung könnte zu genauen Einblick in Apples Produkte erlangen.

Worauf Apple nach einem Gerücht von ETNews jedoch noch weiter angewiesen ist, ist Samsungs Sparte Samsung Display. Diese hat eine stabile Basis von Lieferanten für dünnes Displayglas und gehört zudem zu den zuverlässigeren Zulieferern auf dem Markt. Hinzu kommt, dass Apples großer Partner für Displays, AU Optronics, scheinbar Probleme mit dem hohen Produktionsvolumen hat.

Also wendet Apple sich den Gerüchten zufolge doch wieder an Samsung. Es ist allerdings unklar, ob dies ein dauerhaftes Arrangement sein soll oder lediglich eine Übergangslösung, bis sich die anderen Teile der Zuliefererkette stabilisiert haben.

 

(via Apple Insider)

Apple ist auch weiterhin an Samsung als Displaylieferant interessiert
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7 Kommentare

  1. Schlussendlich hat jeder Apple Jünger ein Stück Samsung dabei und steckt Samsung etwas Geld in die Tasche.

  2. jedenfalls steckt im iphone oder ipad nichts, was vom anderen kopiert wurde

    [Editiert vom Autor: Bitte keine Beleidigungen]

  3. Zitat iTarek :

    jedenfalls steckt im iphone oder ipad nichts, was vom anderen kopiert wurde, schwachkopf.

    Jetzt lese mal deinen eigenen Satz nochmal genau durch.
    Und ich sage danke weil ich schon immer dieser Meinung war. :) :)

  4. Es ist ganz sicher nur eine Übergangslösung!
    Ich freue mich schon aufs erste iPhone ganz ohne Samsung Dreck darinnen!!! :-)
    Vielleicht wird’s ja schon 2014 !
    Und wenn Samsung endlich letztendlich zu seiner Milliardenstrafe verknackt wird, geb ich bei mir daheim ne Party!! ;-p

  5. Warum gibt es hier eigentlich immer diese persönlichen Anfeindungen? Äußert Euch zum Inhalt des Artikels und lasst Anderen einfach ihre Meinung.

    Wenn Apple auf Samsung als Lieferanten zurückgreift wird es sicher einen guten Grund dafür geben. Mir persönlich kommt, letztlich auch aus Erfahrung, kein weiteres Samsung-Gerät ins Haus, egal ob Handy, Fernseher oder Mikrowelle. Wenn Apple Teile von Samsung verbaut vertraue ich Apple dahingehend das sie eine bessere Endkontrolle haben und mir ein vernünftiges Produkt in die Hand geben.

  6. Es gibt einen einfachen Grund dafür:

    Kein anderer Lieferant kann so hohe Stückzahl zeitnah wie vereinbart und in einer Qualität ohne große Ausfälle wie Samsung liefern.
    Das ist einfach so, ich darf hier mal erinnern, wie häufig Apple mit anderen Displaylieferanten Schwierigkeiten hatte.
    Qualität zählt sich eben aus

  7. Alexander Trisko

    Ich hab hier mal durchgekehrt…

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