Home » Sonstiges » Facebook: Schwachstelle bringt Daten von mehr als 6 Millionen Nutzern zum Vorschein

Facebook: Schwachstelle bringt Daten von mehr als 6 Millionen Nutzern zum Vorschein

Wer beim populären Sozialen Netzwerk Facebook angemeldet ist, sollte sich im Klaren darüber sein, dass persönliche Daten weiterverarbeitet werden. Dass es dabei jedoch auch zu Ausspähungen kommen kann, ist ebenso wahrscheinlich. Facebook selbst meldet nun eine solche Schwachstelle, bei der Daten zahlreicher Nutzer zum Einsehen bereitstanden. Konkret ist von gut 6 Millionen registrierten Nutzern die Rede. Das Pikante an der Sache ist zudem, dass es sich um nicht öffentliche Daten dreht. Diese sind also weitaus intimer als Informationen, die frei zugänglich auf den Millionen Profilen zur Verfügung stehen.

Ein Sicherheitsforscher meldete die Schwachstelle dem Sozialen Netzwerk Facebook. Mindestens sechs Monate bestand diese, sodass wohl einige Daten abgegriffen werden konnten. Facebook schreibt dazu im firmeneigenen Blog, dass die Bestände jedoch nicht von Kriminellen verwendet wurden. Des Weiteren beruft man sich auf Nutzer, die sich bis dato auch nicht beschwert haben sollen. Das Ganze erweckt also den Eindruck, dass Facebook selbst diese Story nach außen hin sehr herunterspielt.

E-Mail-Adressen und Telefonnummer

Beispiele für die besagten intimen Daten sind unter anderem E-Mail-Adressen sowie Telefonnummern der Nutzer. Von weiteren Informationen aus den Profilen ist ebenso die Rede, ohne dass hierzu jedoch konkrete Angaben existieren, welche Bestandteile betroffen sind.

Facebook kündigte an, dass der Fehler innerhalb von 24 Stunden nach der Publizierung des Blogbeitrags behoben wird. Betroffene Nutzer werden von der Freigabe der Daten informiert. Dabei soll Facebook sogar mitteilen, wie viele Personen auf diese Daten zugegriffen haben. Somit könnten Betroffene reagieren und diese gegebenenfalls direkt austauschen.

Facebook: Schwachstelle bringt Daten von mehr als 6 Millionen Nutzern zum Vorschein
3.84 (76.84%) 19 Artikel bewerten

Keine News mehr verpassen! Unsere App für iOS und Android mit praktischer Push-Funktion.


3 Kommentare

  1. lol wer seine Telefonnummer auf Facebook einträgt ist selber Schuld^^

  2. @Tim: Als Entwickler kommst Du gar nicht drum rum diese einzutragen…

  3. 000-00000 sind die richtige Antwort auf das herum:)))))

    Facebook verkommt zum Informationsdealer… Weil sie vergessen haben die internen Software-Türe zu schließen .. Blöd und unnötig @ Facebook…
    Ist doch alles #neuland:)))