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Apple Watch: Apple präsentiert Smartwatch auf Keynote

Die Keynote ist vorbei und Apple hat am Ende doch ein paar Highlights vom Stapel gelassen. Neben dem mehr oder weniger erwarteten iPhone 6 wurde auch die “iWatch” gezeigt, die Apple als “Apple Watch” auf den Markt bringen will. Aber hierfür müssen wir uns noch ein bisschen gedulden, denn die Markteinführung wird erst 2015 sein.

Im Grunde genommen kann man die Apple Watch als eine Armbanduhr beschreiben, die zusammen mit dem iPhone funktioniert. Das geht soweit, dass für den Betrieb ein iPhone notwendig ist. Unterstützt werden iPhone 5, 5c, 5s, iPhone 6 und iPhone 6 Plus. Aufgrund der Herausforderungen, die sich durch das relativ kleine Display stellen, mussten einige Neuerungen eingeführt werden.

So verfügt die Apple Watch über einen Touchscreen, der aber nicht so ausschließlich verwendet wird, wie es bei iPod touch, iPod nano, iPhone und iPad der Fall ist. Stattdessen gibt es an der Seite ein Rädchen, das gleichzeitig ein Button ist und je nach Kontext zum Scrollen oder Zoomen verwendet werden kann. Es gibt auch einen Home-Screen, auf dem alle Apps aufgelistet sind. Jedoch ist dies nicht wie bei den etablierten Touch-Geräten in Form einer Gitteroberfläche der Fall, sondern in Form eines “Universums”, wo die Apps mehr oder weniger ungeordnet dargestellt werden.

Eines der Hauptaugenmerke der Apple Watch liegt in den Bereichen Fitness und Kommunikation. Mit zahlreichen Sensoren kann die Apple Watch diverse Körpermetriken wie Puls oder Bewegungen aufnehmen und auf diese Weise dabei zum persönlichen Trainer werden. Bei der Kommunikation kommt das iPhone ins Spiel. E-Mails und Textnachrichten werden nämlich über das Apple-Smartphone gelöst, die Apple Watch dient im Grunde nur zum Darstellen. Neu ist eine Kommunikation zwischen zwei Apple Watch Besitzern. Diese können sich entweder über schnell gemalte Bilder oder über Vibrationsgesten austauschen. Wenn beispielsweise geklärt ist, dass dreimaliges Vibrieren bedeutet, ob der andere etwas essen möchte, kann man auf diese Weise kommunizieren. Dies ist sehr subtil, weil andere Menschen in der Umgebung gar nicht mitbekommen, dass eine Kommunikation stattfindet.

Über die Akkulaufzeit wurde nichts gesagt, wohl aber darüber, wie man den Akku nachts wieder aufladen kann. Hier kommt zum ersten Mal bei Apple Induktion ins Spiel. Mit einem Anschluss der ähnlich dem MagSafe von MacBooks ist wird ein Kabel an die Unterseite der Apple Watch angeschlossen und durch Induktion der Akku geladen.

Es wird drei Kollektionen geben: Apple Watch, Apple Watch Sport und Apple Watch Edition. Apple Watch kommt in einem Gehäuse aus Edelstahl mit einem Saphirglasdisplay. Apple Watch Sport bekommt ein Gehäuse aus Aluminium, wobei das Display durch gehärtetes Ion-X-Glas geschützt wird. Sehr edel kommt die Apple Watch Edition daher. Das Gehäuse besteht aus 18 Karat Gold, das Display wird mit Saphirglas geschützt. Alle Apple Watches werden in zwei Größen erscheinen, der Preis beginnt bei 349 US-Dollar und der Verkauf soll Anfang 2015 starten.

Apple Watch: Apple präsentiert Smartwatch auf Keynote
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18 Kommentare

  1. Akkulaufzeit?
    Wasserdicht bis IPXX?

    Software und Armbänder find ich top, die Uhr ansich überzeugt mich nicht wirklich…

  2. Wurde beides nicht erwähnt (jedenfalls nicht, dass ichs mitbekommen habe in der Stotterorgie, die Apple einen Stream nannte).

    Aber da es hieß “über Nacht aufladen” muss man wohl Schlimmes befürchten.

  3. @Toni
    Seh ich leider auch so…

    Und der Stream war tatsächlich eine Katastrophe. -.-

  4. Also ist das jetzt die lang erwartete Smartwatch die alle anderen in den Schatten stellt oder nicht ? ich konnte es leider nicht sehen!

  5. Die Apple Watch finde ich tatsächlich sehr gelungen. Ob man sie braucht (und auch diese komischen Funktionen wie Herzschlag senden) sei dahingestellt…

  6. also optisch ist das nun nicht unbedingt DAS was ich jetzt von Apple erwartet hätte und erinnert mich ein wenig an den kleinen iPod Nano den man sich als Armbanduhr ummachen konnte.
    Technisch wäre es natürlich toll damit eine Sportwatch zu haben um nicht immer das iPhone mitnehmen zu müssen beim joggen.
    Aber wie gesagt, Designtechnisch nicht so wirklich Apple like :-(

  7. gerade gesehen, die Uhr ist ohne GPS und somit als Sportuhr doch uninteressant.
    Kommt wahrscheinlich als “große Innovation” in der zweiten oder dritten Version :D
    So langsam wird Apple langweilig, aber nicht mehr innovativ – leider eher das Gegenteil…da freut sich die Konkurrenz :-/

  8. Irgendwie ist es mir jetzt erst am Abend aufgefallen, aber wenn ich nicht mal mehr einen Gedanken daran verschwende mir eine Keynote anzusehen,…
    Und dann war es auch noch die richtige Entscheidung und ich habe nichts verpasst.
    Bin gespannt, ob da mal nochmal was kommt…
    Ich glaub jetzt werden wir einfach stück für Stück mehr und besser überwacht.
    denke mal vor der nächsten großen (überwachungs-)innovation müssen noch ein paar schicke Serverfarmen gebaut werden, um die ganzen Daten auch zu speichern und auszuwerten ;)

  9. Red
    Sep 10 – 00:42
    Antworten
    Die Uhrenmanufakturen in der Schweiz und Deutschland lachen sich schlapp über dieses unförmige etwas. Designtechnisch eine absolute Bankrotterkärung. Das beste: Jeden Abend brav das das Ding vom Arm nehmen und den “Mag-Safe” Stecker anschließen zum aufladen. Lächerlich. Jede(r) Mann/Frau der/die richtige mechanische Zeitmesser tragen lächeln über die sogenannten “Smartwatches”.

  10. Hallo zäme
    Am Anfang dachte ich, ist gar nicht so übel die Uhr. Später musste ich mich fragen, ist die Apple Watch ein notwendiges Gadget??? Nein ist Sie nicht und völlig unnötig. Die Schweiz und alle anderen Länder der Uhrenindustrie können aufatmen und sich wieder auf ihre tägliche Arbeit konzentrieren.

  11. Hehe die Keynote war der Wahnsinn und die beste seit Tim Cook und nach Steve Jobs!
    Kann sich ja jeder nochmal anschauen!
    Die smartwatch braucht man nicht zwingend, aber braucht man ein iPad? Man braucht es nicht aber es ist einfach so ein geiles Teil moderne Technologie, die man besitzen will und mit der man git arbeiten kann! Für Präsentationszwecken nehm ich nichts anderes als das iPad!
    Und die Uhr ist individuell zusammenstellbar, schaut gut aus bis richtig geil mit den richtigen Kombinationen aus Uhr und Armband!
    Apple hat die Uhr als Uhr verstanden und eine Sache besser gemacht als sie vorher war.
    Einzig die Akkulaufzeit wird bei der ersten Apple Watch gering sein. Aber das wird dann der Nachfolger wett machen.
    Ich wette, dass die Uhr ein absoluter Verkaufsschlager wird!

  12. @”Red”: der primäre besteht bei so einem Teil ja nicht, dass man damit die Uhrzeit abliest ;-)
    Wenn es so wäre, wäre es Designtechnisch nun wirklich keine Kunst etwas besseres zu produzieren – wenn es sowas nicht schon gäbe ;)
    Aber weshalb die die GPS Funktion weggelassen haben, ist für mich noch immer ein Rätsel :-/ wahrscheinlich damit sie das nächste mal etwas neues präsentieren können :D

  13. Die Uhr geht doch nur zusammen mit dem iPhone 6, oder?
    Was passiert, wenn das iPhone 6 nicht in Reichweite ist?

    Übrigens nutzt die Uhr GPS und WLAN vom iPhone!

  14. Die Uhr benötigt ein iPhone 5 oder neuer. Was passiert, wenn es nicht in Reichweite ist, ist mir nicht bekannt.

  15. ich schätze mal dann kann man einfach nur nicht telefonieren, simsen usw.. Eben wie bei einem iPhone wo keine Karte drin ist.
    Also so habe ich das jetzt verstanden… Fungiert eben wie eine Art BT Freisprecheinrichtung

  16. Ich denke mal, dass man garnix damit machen kann. Ohne iPhone keinen Kalender, keine Notizen, keine Kontakte, kein GPS, keine Maps…
    Oder aber das Teil synchronisiert gewisse Apps bei einer Verbindung. Zumindest fürn Kalender und sowas wäre es sinnvoll. Und Uhrzeit läuft hoffentlich auch ohne iPhone ;) Sonst wirds blöd, wenn der Akku vom iPhone mal leer ist.

    Also um mal Klartext zu sprechen:
    Ein interessantes Gadget mit hübschen Design und sicherlich von der Funktion besser als andere Smartwatches. Aber wirklich brauchen tut man sowas doch nicht, oder? Alle schreien nach größeren Displays, um dann das Handy in der Hose zu lassen und über ein Minidisplay am Handgelenk zu bedienen?!

  17. also wenn das Teil völlig unnütz wäre ohne iPhone, dann können die es gleich in den Müll schmeißen.
    Systemvoraussetzung iPhone 5 oder höher oder was?
    Naja, für mich kommen solche Klötze eh nicht ans Handgelenk (als Sportuhr wäre es evtl. eine andere Sache), genauso wenig halte ich mich so’n halbes Ofenblech ans Ohr – könnte mich bei einigen Samsung Nutzern immer kaputtlachen und weiß, sooo möchte ICH nicht rumlaufen! ^^

  18. Auf dem ersten Blick Begeisterung, aber dann … dafür gebe ich nicht so viel Geld aus … ist es nicht wert …

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