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Slide to Unlock: Samsung muss Apple 120 Millionen Dollar zahlen

Die anscheinend niemals enden wollende Geschichte zwischen Apple und Samsung neigt sich anscheinend doch einem Ende. Ein Gericht in den USA hat nun wieder Apple Recht gegeben, nachdem das „Slide to Unlock“-Urteil im Februar verworfen wurde. Samsung muss nun 119,6 Millionen Dollar an Apple zahlen.

Patente sind nicht ungültig

Im Berufungsverfahren entschieden acht von zwölf Richtern, dass die Entscheidung von Februar falsch war, das Slide-to-Unlock-Patent für ungültig zu erklären und Samsung die Nutzung damit zu gestatten. Den Streit gibt es bereits seit 2011. In diesem Prozess ging es um die Möglichkeit zum Entsperren des Smartphones, um die Autokorrektur und das Finden von Telefonnummern, sodass sie wie ein Link behandelt werden können.

Es handelt sich dabei nur um einen Prozess, bei dem es um die Software geht. Ein weiterer läuft ebenfalls noch, der auch 2011 in die Wege geleitet wurde. Dabei geht es um das Design von Galaxy-Smartphones, die sich laut Apple zu sehr am iPhone orientiert haben. Dafür wurde Apple bereits ein Schadenersatz von 548 Millionen Dollar zugesprochen – Samsung hat aber vor dem US Supreme Court Berufung eingereicht.

Es ist also anzunehmen, dass der Streit noch nicht vorbei ist und noch ein paar Runden folgen werden. Apple selbst verwendet Slide-to-Unlock mittlerweile nicht mehr. Seit iOS 10 werden iPhone und iPad durch Druck auf den Home-Button freigeschaltet. Die Legitimierung erfolgt bevorzugt via Code-Eingabe oder Fingerabdruck.

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