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f.lux-Entwickler: Night Shift in macOS Sierra ist ganz nett, aber falsch implementiert

Apple hat in dieser Woche macOS Sierra 10.12.4 veröffentlicht. Hinreichend neue Macs bekommen mit dem Update das Night-Shift-Feature, das schon von iOS bekannt ist. Jetzt hat sich der Entwickler von f.lux zu Wort gemeldet. Wenig verwunderlich: Apple hat alles falsch gemacht.

f.lux ist besser – sagen seine Entwickler

f.lux ist eine App für den Mac – und früher auch für iOS -, deren Aufgabe es ist, die Farbtemperatur des Bildschirms zu modifizieren. Die Idee: Zu viel Blau behindert das Einschlafen. Klingt bekannt? Kein Wunder, denn damit beschreibt auch Apple, was an Night Shift so toll ist. Die Entwickler von f.lux sind aber dennoch der Meinung, dass sie die Aufgabe besser gelöst haben und können das sogar begründen.

Im Forum von f.lux hat ein Moderator ausführlich erklärt, warum Apple die Aufgabe nicht hinreichend gelöst hat. Demnach reduziere Apple zwar den Blauanteil in der Farbpalette, die angezeigt wird, jedoch geschieht das nicht konsequent genug. Es komme noch zu viel Blau durch, als dass die gewünschte Wirkung erzielt werden könne. Davon abgesehen reduziert f.lux auch den Grünanteil, sodass fast nur noch rotes Licht übrig bleibt.

Der Moderator fährt fort, dass das menschliche Auge weniger unterscheidet, welche Farbe ein Licht hat, als viel mehr wie stark die Intensität ist. Aus dem Grund sei es wichtig, den Anteil von kalten Farben möglichst weit zu reduzieren – während Apple wohl Wert darauf legte, das Erscheinungsbild nicht allzu stark dadurch zu verfälschen.

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