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Facebook: Die Erfolge des Zuckerberg Imperiums

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Am 4. Februar 2004 starteten Mark Zuckerberg, Dustin Moskovitz, Chris Hughes und Eduardo Saverin das Project Facebook. Es handelte sich dabei um eine Art virtuelles Jahrbuch, welches Studenten unterschiedlicher Universitäten zur Vernetzung mit einander nutzen konnten. Facebook begann jedoch rasant zu wachsen. Es meldeten sich auch Mitglieder außerhalb der Unis an, so dass sich Facebook wie ein Virus auf dem ganzen Erdball verteilte. Heute zählt das blaue soziale Netzwerk mehr als eine Milliarde Mitglieder. In Deutschland gehört Facebook, neben Google, zu der am häufigsten besuchten Websites.

Facebook WhatsApp

Facebook: Wie alles begann

Mark Zuckerberg entwickelte bereits 2003 aus einer Laune heraus den Vorgänger von Facebook. Es handelte sich dabei um die Website facemash.com, die dazu diente mit nur einem Klick Frauen nach ihrem Aussehen zu bewerten. Das Projekt musste nach einigen Tagen aufgrund großer Proteste wieder eingestellt werden. Mark Zuckerberg verwendete dabei Bilder von Frauen ohne deren Einverständnis zuvor eingeholt zu haben. Facemash sorgte für einen riesen Hype unter den Studenten und brachte kurzerhand auch die Uniserver zum Glühen.

Ein Jahr später startete Mark Zuckerberg zusammen mit ein paar Kollegen Facebook. Das soziale Netzwerk verbreitete sich zunächst rasant innerhalb der Ivy-League-Universitäten. Es dauerte nicht lange bis auch die weltweite Ausdehnung begann. 2011 verzeichnete Facebook bereits über 800 Millionen Mitglieder. Am 2. Februar 2012 gab Facebook bekannt alsbald auch an die Börse gehen zu wollen. Drei Monate später am 18. Mai 2012 war es dann soweit. Mark Zuckerbergs Unternehmen wird seit diesem Tag auch an der Börse gehandelt. Da Facebook jedoch im Verhältnis zu der Nutzer-Anzahl und der Größe des Unternehmens keine horrenden Gewinne erwirtschaftete kam es zunächst zu einem Rückgang des Aktienwerts von 38 auf rund 33 Dollar. Das Unternehmen wurde zum Start zu hochwertig eingestuft.

Mark Zuckerberg

Facebook vergrößerte das Produktportfolio und setzt nicht nur auf eine aggressivere Werbestrategie sondern auch auf Zukäufe von Unternehmen und Anwendungen, die in Zukunft weiterhin die Nutzer an das blaue Netzwerk fesseln sollen. So kam es unter anderem auch zum Kauf des Multimessengers WhatsApp am 19. Februar 2014. 19 Milliarden US-Dollar wechselten dabei ihren Besitzer. Mit der Übernahme von WhatsApp zog auch der Gründer Jan Koum in den Facebook-Verwaltungsrat mit ein.

Im März 2014 tätigte Facebook einen weiteren Kauf. Die Übernahme des VR-Brillen-Spezialisten Oculus VR kostete Facebook 400 Millionen US Dollar, die bar entrichtet wurden und darüber hinaus 1,6 Milliarden US-Dollar in Form von Facebook-Aktien. Was Facebook genau mit dem Unternehmen vor hat, wird bisher nur spekuliert.

Facebook heute

Facebook ist mittlerweile für viele Nutzer eine wichtige Komponente im Leben geworden. Es vergeht kaum ein Tag ohne den Login getätigt zu haben. Als Nutzer kann man täglich mit den Freunden in Kontakt bleiben, Bilder und Videos austauschen und gemeinsame Interessen teilen. Facebook ist für den Privat-Nutzer aber auch für Unternehmen ein sehr wichtiges Bindeglied zur Außenwelt geworden. Mit der ständigen Erweiterung des Funktionsspektrums und der heimlichen Eroberung der mobilen Endgeräte wächst Facebook auch heute noch.

Slingshot

Mobile Apps wie die Facebook Anwendung und der Messenger stehen als kostenlose Downloads Plattform-übergreifend für nahezu jeden Smartphone-Typ, wie das Apple iPhone und Geräte aus dem Hause Samsung und Co bereit. Um die Nutzer bei Laune zu halten kopiert Facebook auch ab und zu eine bereits sehr erfolgreiche Anwendung. Als jüngstes Beispiel kann Facebooks Copycat der begehrten Snapchat-Anwendung „Slingshot“ genannt werden. Hierbei handelt es sich um ein Programm welches den Nutzer das Versenden von Bildern und Videos gestattet. Das Besondere bei Slingshot ist jedoch, dass die Fotos und Videos mit einem Counter versehen werden können. Ist eine bestimmte Zeitspanne abgelaufen, wird das Video oder Foto automatisch vom Gerät des Empfängers gelöscht. Dieser kann nun auch noch eine Bild von seiner Reaktion als Antwort schicken.

Nach wie vor kann die stärkste Facebook-Mitgliedszahl in den USA gemessen werden. Mehr als 158 Millionen Amerikaner besitzen einen Facebook-Account. Auf Platz zwei im weltweiten Ländervergleich befindet sich Indonesien mit 41 Millionen Nutzern.

Facebook wird nach wie vor für die erheblichen Datenschutz-Mängel kritisiert. So machen auch internationale Gerichte einen Schauort der blauen Social-Networks aus. Aaron Sorkin schrieb das Drehbuch für einen der bekanntesten Facebook Filme, der es bis auf die Kinoleinwand schaffte. „The Social Network“ wurde 2010 fertig gestellt und in den Kinos ausgestrahlt. Der Film verschafft einen recht guten Einblick hinter die Facebook Kulissen und zeigt, wie das einst als „Spaß-Projekt“ gestartete Millionen-Unternehmen aus dem Boden gestampft wurde und alsbald unser Leben veränderte.

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