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Schadet das neue MacBook Air den iPad-Verkaufszahlen?

Das Netbook gehört neben dem Stylus und der Blu-ray-Disc zu den technischen Errungenschaften, die alles andere als den Segen von Steve Jobs erhalten haben und deswegen auch niemals Einzug in Apples Produktpalette halten werden. Der Stylus wurde als unnötig befunden, verfügt doch jeder gesunde Mensch über 10 Finger.

Das Konzept der Blu-ray Disc konnte dem Leih- und Kaufsystem der Apple TV nie das Wasser reichen und Netbooks wurden von Steve Jobs bei der Präsentation des iPads als schwachbrüstige Quasi-Notebooks mit schlechtem Bildschirm und unzureichender Prozessorleistung abgestempelt.

Jobs beschrieb damals auch das iPad als das Gerät zwischen MacBook und iPhone, den passenden Lückenfüller, der Portabilität, Leistung und Benutzerfreundlichkeit perfekt vereint, mit der bewährten Multitouch-Bedienung und einer Akkulaufzeit, die manches Netbook ganz schon alt aussehen lässt.

Doch wie nun das neue MacBook Air sich zu diesem Dreigestirn hinzugesellen soll, ist tatsächlich einige Gedanken wert. Von den scheinbaren Zwängen des App Stores befreit, mit einer echten Tastatur die der virtuellen Lösung, so akurat diese auch sein mag, deutlich überlegen ist, der Möglichkeit Flash abzuspielen und alle USB-Peripherie zu betreiben, scheint das MacBook Air viele Benutzer genau an dem wunden Punkt zu treffen, der sie bis jetzt von der Entscheidung für das iPad abgehalten hat.

Ashok Kumar, Analyst bei Rodman & Renshaw, scheint genau diese Überlegungen bestätigen zu können. Obwohl das iPad anfänglich den Verkaufzahlen von Netbooks der Konkurrenz deutlich geschadet hat, scheint das MacBook Air tatsächlich dem iPad einige Marktanteile abzuluchsen, eine Kannibalisierung, die in Apples recht enger Produktpalette doch nur selten zu beobachten ist.

Nach der Analyse verschiedener Zulieferer kommt Kumar ausserdem zu dem Schluss, dass die iPad Verkaufszahlen erneut etwas hinter den Erwartungen zurückliegen. Apple produziere monatlich laut Kumar nur schätzungsweise zwei Millionen iPads, während die Analysten von mindestens drei Millionen monatlich ausgegangen sind.

Genaueres lässt sich vermutlich erst im Januar sagen, wenn die Quartalszahlen für das Quartal Oktober-Dezember veröffentlich werden, denn dann wird sich auch zeigen wie viele MacBook Air Apple unter das Volk bringen konnte.

Vielleicht ist die Zurückhaltung mancher Kunden auch auf die vermutete Vorstellung des iPad 2, vielleicht schon Anfang 2011, zurückzuführen. Man darf gespannt sein, wie die Verkaufszahlen sich nach der Vorstellung des lang erwarteten Gerätes entwickeln werden.

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5 Kommentare

  1. Was soll eigentlich das Bild am Ende bedeuten „wir wollen einen Bildschirm ohne Hardware und Akku?!“

    Manchmal muss ich schon fest wegschauen um bei so dummen Kundenwünschen nicht zu explodieren.

  2. @ schau dir das Bild nochmal genau an.
    Und ich würde mal den Text dazu lesen das hilft dir das Bild zu verstehen ;)

  3. Moment mal, die Leute jammern über das Air und über das iPad am besten ein 1 KG MacBook Pro für 1000€ i5 und Passiv gekühlt, joa klar.

  4. Also ich habe zum Ausgleich beigetragen. Hatte mir damals das iPad geholt und nun noch bei sale-point den Air.
    Könnte mich aber grau und schwarz und dunkelgrün ärgern, das es dort jetzt als 11 Zoll also die kleinste Variante für 780 Euronen zu haben ist. Ich hab vor 1 Woche noch 840 bezahlt…..

  5.  Applejünger 

    kommt da nicht eh noch Zoll drauf? ist dieser sale-point laden seriös und wie schaut’s mit der Garantie usw. aus (da es ja alles importiert wird)?