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Apple lässt seine Werbeplattform iAds von Tomorrow Focus verwalten

Tomorrow Focus, ein Tochterunternehmen der Mediengruppe Burda Media, steuert ab dem kommenden März die in mobile iOS-Endgeräte integrierte Werbeplattform iAds von Apple, wie das Branchenmagazin Werben & Verkaufen in seiner aktuellen Ausgabe meldet.

Bisher hatte Apple dieses Advertising-Tool mit einer Ausnahme auf dem japanischen Markt selbst kontrolliert, nun möchte der IT-Konzern aus Cupertino diese Kompetenz abgeben. Über die Hintergründe war seitens Tomorrow Focus nichts zu erfahren. Doch feststeht, dass Tomorrow Focus bis auf eine kleine Auswahl von schwergewichtigen Firmenkunden Vertrieb, Usersupport, Abwicklung und Preisfestsetzung der iAds-Plattform fortan steuern wird. Es kann also nur spekuliert werden, weshalb der iPhone-Hersteller so agiert.

Die kurze Geschichte von iAd

iAds existiert bereits seit 2010, ist seit 2011 auch in Deutschland aktiv und für die Verwaltung der in iPhones, iPods und iPads integrierten Werbeaktivitäten verantwortlich. Es wird auch als Gegenmaßnahme gegen Googles Advertising-Monopol angesehen. Externe Entwickler von Apps für das iTunes-Sortiment können über diese Plattform Werbung standardisiert einschalten und pflegen. Die nun angekündigte Auslagerung und Übertragung auf die Münchner Burda-Tochter Tomorrow Focus, einen Spezialisten in Sachen Internet-Advertising, weist darauf hin, dass Apple einigen Nachholebedarf in seiner Werbestrategie sieht.

iAd wird von einigen Experten auch mit Ping, dem Sozialen Musiknetzwerk von Apple, in puncto Erfolglosigkeit verglichen. Apple konnte nämlich die eigenen Prognosen mi iAd nicht erfüllen, sodass dieser Schritt allein aus diesem Grund nachvollziehbar ist. Ping stellte Apple im September 2012 ein.  (via)

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Ein Kommentar

  1. Es wäre wünschenswert und sicherlich nicht zuviel verlangt, wenn ein Premiumgerät wie von Apple vertrieben ohne Werbung daherkommt.