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Transmit: „Senden“-Feature darf bleiben, inkl. iCloud Drive

Apple hat sich bei der Auslegung seiner Richtlinien des App Store abermals umentschieden. Diesmal trifft es die App Transmit, mit der sich Dateien auf FTP- und SCP-Servern verwalten lassen. Apple war das Ablegen von Dateien auf iCloud Drive ein Dorn im Auge, aber jetzt ist das wieder okay.

Ein Auf und Ab ist es derzeit anscheinend mit den App-Reviewern bei Apple, die Apps für den App Store auf ihre Richtlinienverträglichkeit hin untersuchen. Noch vor Kurzem musste Panic Inc. seinen FTP-Client Transmit um die Senden-Funktion beschneiden, da überlegt es sich Apple anders und erlaubt das Feature nun doch.

Apple monierte, dass das Senden-Menü, bei dem eine Datei aus einer FTP-Verbindung an einen externen Dienst geschickt werden konnte, auch iCloud Drive beinhaltete. Des verstoße aber gegen die Richtlinien im App Store, weil die Datei nur in den seltensten Fällen in Transmit erzeugt wurde – aber dass die Datei in der App erstellt wurde, ist Voraussetzung, um den Richtlinien Genüge zu tun. Das Feature ist aber seitens iOS fest implementiert und lässt sich nicht um iCloud Drive kürzen, weshalb das ganze Feature gestrichen wurde.

Nun wurde Panic darüber informiert, dass das Senden-Feature drin bleiben darf. Ein Update auf Version 1.1.2 von Transmit für iOS wurde bereits eingereicht und sollte inzwischen über den App Store als Update verfügbar sein.

Transmit ist damit die zweite namhafte App seit Erscheinen von iOS 8, bei der Apple zunächst nicht mit der Interpretation der Richtlinien einverstanden war und sich später umentschied – die erste war PCalc und dessen Rechner-Funktion in der Benachrichtigungszentrale.

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