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Das Recht zu reparieren: Muss Apple künftig Ersatzteile verkaufen?

Reparaturen von Apple-Geräten sind Bücher mit sieben Siegeln. Theoretisch könnte man, aber praktisch verkauft Apple keine Ersatzteile an Kunden. Das könnte sich in Bälde ändern, denn verschiedene US-Bundesstaaten wollen ihre Gesetzgebung dahingehend ändern. Auch andere Hersteller wären betroffen.

Autorisierung wird überbewertet

Apple verkauft bereits jetzt Ersatzteile, allerdings nur an Partner, die autorisierte Service-Partner sind. Der Endkunde bekommt keine neuen Akkus, Bildschirme oder gar Logic Boards in Form von Ersatzteilen. Wie Motherboard berichtet, wollen gleich fünf US-Bundesstaaten dem einen Riegel vorschieben. Nebraska, Minnesota, New York, Massachusetts und Kansas wollen das „Recht zu reparieren“ einführen.

Dieses würde Apple zwingen, Ersatzteile an unabhängige Werkstätten und sogar Endkunden zu verkaufen. Außerdem müssen Service-Anleitungen und Diagnose-Tools öffentlich gemacht werden. Das Gesetz will damit das Monopol der „Partner“ von Elektronik-Herstellern auflösen. Das gewünschte Ergebnis sei dann vergleichbar mit der Situation von Autos.

Für den Kunden könnte das bedeuten, dass Reparaturen von iPhones, iPads und Macs außerhalb von Garantieleistungen mittelfristig – zumindest in genannten Bundesstaaten – günstiger werden könnten. Denn wenn die Ersatzteile frei verkauft werden und die Reparaturanleitungen öffentlich sind, dürfte das einen gewissen Wettbewerb fördern.

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