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macOS High Sierra: HEVC (H.265) lohnt sich für Videoproduzenten

Apple hat für macOS High Sierra einige technologische Änderungen angekündigt. Unter anderem soll der seit über 10 Jahren im System integrierte Videocodec H.264 gegen H.265 – auch bekannt als HEVC – ausgetauscht werden. Und wer mit Videos zu tun hat, für den lohnt sich das.

Enormes Sparpotenzial

Bei Reddit schwärmt ein Nutzer davon, wie effizient HEVC ist. Der User “tamag901” hat Videos vom Videospiel Overwatch mit QuickTime in der 4K-Auflösung einmal in H.264 und einmal in HEVC exportiert. Das Ergennis kann sich sehen lassen: Die Clips waren ursprünglich etwa 500 MB groß, nach dem Export zu HEVC waren sie nur noch 100 MB groß.

H.265 ist der Nachfolger zu H.264, das Apple seit Mac OS X 10.4 Tiger ins System integriert hat. Es soll vor allem seine Stärken bei größeren Auflösungen wie 4K ausspielen. Ohne (sichtbare) Qualitätseinbußen sollen die Exporte im Durchschnitt nur noch halb so groß sein. Wie der vorliegende Fall zeigt, kann das Kompressionsverhältnis sogar noch günstiger ausfallen.

Zusammen mit macOS High Sierra liefert Apple einen Software-En- und -Decoder für HEVC aus. Ausgewählte Macs, der iMac ab Ende 2015 und die MacBook Pro ab 2016 können dank Hardware-Unterstützung sogar noch ein bisschen effizienter mit dem neuen Codec umgehen. Derzeit läuft ein Beta-Test für macOS High Sierra, an dem auch teilnehmen kann, wer kein Entwickler ist. Die fertige Version soll im Herbst kommen.

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