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iPhone-8-Verkaufszahlen: Analysten interpretieren zu viel in Schlangen vor Apple Stores

Ist das iPhone 8 das neue iPhone 5c, das niemand haben will und sich deshalb schlecht verkauft? Geht es nach den meisten Analysten, dann ist das der Fall. Aber Ming-Chi Kuo von KGI Securities hält dagegen: Seine Kollegen ziehen die falschen Schlüsse aus lächerlichen Indikatoren wie der Länge der Schlange vor dem Apple Store.

iPhone 8 verkauft sich gut

Ming-Chi Kuo von KGI Securities hat seine Investoren davor gewarnt, auf die schlechte Stimmung hereinzufallen, die von seinen Kollegen bezüglich der Verkaufszahlen des iPhone 8 ausgeht. Diese behaupten, das iPhone 8 verkaufe sich nur schleppend, aber dem sei tatsächlich nicht so. Stattdessen verkaufe Apple so viele iPhone 8 wie das Unternehmen selbst auch geschätzt hätte.

Die Aufteilung, die sich Apple vorstellt, soll bei 50-50 zwischen iPhone 8/8 Plus und iPhone X liegen, Damit liege Apple auch voll im Soll, so Kuo. Rückenwind erhält er von Localytics, die Ähnliches festgestellt haben. Abermals sei gerade das iPhone 8 Plus in der Gunst der Käufer gestiegen, was wohl auch mit dem Fokus auf die Kamera zusammenhängen könnte.

Laut Kuo sehen andere Analysten nur die unmittelbar sichtbaren Indikatoren für die Verkäufe, also im Grunde genommen die Schlangen vor den Apple Stores, die in diesem Jahr eher kurz ausfielen. Nicht in die Schätzung geht ein, dass viele Kunden ihr iPhone auch über den Mobilfunkanbieter beziehen. Kuo gesteht allerdings ein, dass die Nachfrage stark sinken wird, sobald das iPhone X verfügbar ist.

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