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Interessante Facts über Facebook (Teil 2)

Immer mehr Menschen weltweit melden sich in sozialen Netzwerken an. Kritiker verurteilen vor allem den fehlenden realen Kontakt. Menschen isolieren sich zunehmend und nehmen nur noch begrenzt am realen Leben teil. Das Pew Research Center’s Internet & American Life Project untersucht Menschen in sozialen Netzwerken bzw. inwiefern Vertrauen, Toleranz, Gemeinschaftlichkeit und politisches Engagement dabei eine tragende Rolle spielen. Die dabei herausgekommenen Ergebnisse sind äußerst interessant.

Facebook-Nutzer haben mehr enge Freundschaften

Ein normaler amerikanischer Bürger hat durchschnittlich 2,16 (also 2) Vertrauenspersonen, d. h. Menschen mit denen nur wirklich wichtige Belange besprochen werden. 2008 lag der Wert noch bei 1,93. Ca. 9% aller Facebook-User, die häufig im Netzwerk unterwegs sind, haben eine engere soziale Bindung zu anderen Menschen, als Leute, die nicht so häufig Facebook benutzen.

Der soziale Kontakt, welcher zwar „nur“ über das Internet verläuft, ist jedenfalls trotzdem vorhanden. Die Menschen, mit denen wir via Social Network Kontakt haben, sind ja immerhin auch real und im Idealfall auch im „wahren Leben“ unsere Freunde.

Facebook-Nutzer bekommen mehr sozialen Beistand

Wissenschaftliche Befunde haben ergeben, dass man die emotionale Unterstützung, welche wir täglich erhalten, auf einer Skala von 0 bis 100 einordnen kann. Unterteilt wurde in verschiedene Kategorien (emotionale Unterstützung, gesellschaftliche Unterstützung und Fürsorge). Die Durchschnitts-Unterstützung beträgt bei Amerikanern 75. Internet-User schneiden allerdings generell 3 bis 4 Punkte besser ab. Facebook-User, die mehrmals am Tag eingeloggt sind, erhalten sogar 5 Beistands-Punkte mehr.
Die Erklärung dafür ist recht simpel: Bei negativen Statusmeldungen wird in der Regel ein aufmunterndes Feedback erwartet. Diese Erwartungen werden schnell erfüllt, wenn sich mindestens ein User dafür hergibt, denjenigen aufzumuntern.

Facebook-Nutzer sind politisch aktiver als nicht-Facebook-User

Die während der amerikanischen November-Wahlen 2010 durchgeführte Studie hat ergeben, dass die zu der Zeit aktiven Facebook-User mehr als doppelt so häufig angaben, wählen zu gehen. Über 50% gaben an, jemanden davon überzeugen zu wollen, auch zur Wahl zu gehen (das sind über 25% mehr als bei den nicht-Internet-Nutzern).

Ruhende Facebook-Freundschaften

Der durchschnittliche Facebook-Nutzer hat 229 Freunde. In dieser Freundesliste sind enthalten:

22% Schulfreunde
12% Verwandtschaft
10% Arbeitskollegen
9% Kommilitonen oder alte Freunde von der Uni
8% enger Familienkreis
7% Personen aus Arbeitsgemeinschaften, Sportgruppen etc.
2% Nachbarn

Aber:

31% aller Facebook-Freunde können nicht in eine dieser Kategorien klassifiziert werden.
7% der Facebook-Freunde sind Menschen, die man im wahren Leben noch nicht kennen gelernt hat. 3% der „Freunde“ hat man nur ein einziges Mal gesehen

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7 Kommentare

  1. Bei mir kommen mir Leute drauf: die ich mag, Verwandtschaft ( nur wenn sie mir eine anfrage schicken), Leute die ich im Urlaub kennen gelernt habe und Leute die in meiner Klasse sind (auch wenn ich Sie nicht mag)
    ich freue mich auf den umstieg auf +

    P.S: danke für die tolle Statistik :)

  2. Ich lehne auch gerne mal Einladungen ab. Ich adde nicht jeden. Wenn ich eine Person nur ein einziges mal gesehen habe dann bedarf das noch lange keine Freundschafteinladung. Heutzutage denken da aber viele anders…

  3. wo das ist echt mal schön zu wissen auch wenn ich die Statistik nicht auf mich anwenden kann weil ich noch Schüler bin aber bin gespannt wie sich das in den nächsten jahren ändert.
    allerdings kann ich sagen ich hab keine „freunde“ die ich nicht persönlich kenn

  4. Ach was wären die Leute nur ohne facebook ^^
    also ich kenn eigl alle aus meiner Liste und hab sie auch schon mehr als einmal gesehen

  5. Freundschaftsanfragen sollten schon genau überlegt sein, vor allem wem man annimmt und was man den leuten dann mitteilt… ansonsten kann ich mir einige dinge der studie zwar nicht wirklich erklären, aber wenn dem so ist…

  6. ja zum teil bekommt man anfragen da wunderst dich echt wer das nun ist…
    ich habe eigentlich ein gutes fotografisch gedächtnis aber manche kennt man echt nicht :D
    lehne da auch strikt ab…

  7. Das Problem kenne ich auch. Schlimm ist es auch bei ICQ, wenn dann so komische russische Namen auftauchen.