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Google Music ab sofort für iPhone und iPad als Web App verfügbar [US Only & Videos]

Für uns in Deutschland vielleicht noch nicht ganz so interessant aber dennoch erwähnenswert, präsentiert Google den Music Cloud Dienst nun auch in Form einer Web App für das iPhone und das iPad. Bisher lediglich in den USA verfügbar, soll Google Music bald auch den Rest der Welt erobern. Das Prinzip bei Google Music ist einfach, stößt allerdings auch nach dem deutschen Rechtssystem zumindest auf kontroverse Diskusionen. Schließlich handelt es sich hier ganz simpel gesagt um eine „moderne“ Tauschbörse. Google Music scannt die Festplatte des jeweiligen Devices oder Macs nach vorhandenen Musik Titeln, lädt diese in die Cloud und ermöglicht dem Nutzer im Gegenzug auf Musik anderer User zurück zu greifen.

Mittlerweile sollen sich schon 20.000 Songs bei Google Music tummeln. Täglich wird die „Hitliste“ aktualisiert und aufgestockt. Mindestens 25 MB freier Speicher wird auf dem iPad und iPhone vorausgesetzt um die Google Music Web App nutzen zu können.

Ersten Tests zufolge arbeitet die Google Music Web App zügig, erfordert aber zudem eine permanente Internetverbindung. Bisher ist noch keine Applikation für den AppStore geplant, Google möchte jedoch laut eigener Aussage alle Möglichkeiten nutzten um den Music Cloud Dienst so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen.

Wie gesagt, was in den USA vielleicht schon recht erfolgreich angekommen ist, kann unter Umständen in Deutschland zu großen Aufschreien in der Rechtsabteilung führen. Problematisch ist dabei, dass Google Music alle Musik-Titel auf der Festplatte scannt und zum Upload bereit stellt. Dabei wird nicht zwischen Audio Files mit oder ohne Lizens unterschieden. Möchte Google seinen Dienst auch in Deutschland publik machen, was bisher noch in den Sternen steht, müsste hier jedenfalls noch ein Update her.

Wir sind gespannt und halten euch auf dem Laufenden.

Videos zu Google Music

Weitere News zum neuen Google Music Dienst

–> Review: Music Beta by Google im Apfelnews-Test

–> Googles Antwort auf “iTunes in the Cloud”

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7 Kommentare

  1. ja brauch ich nicht und da es das eh noch nicht hier gibt ist es mir auch recht schnuppe

    aber danke für die info

  2. Naja, meine Sache ist das nicht. Ich stehe mehr auf „lossless“ und nicht dieses datenrduzierte MP3-Geplärre.
    Trotzdem: eine interessante Nachricht! Es wird sicherlich viele geben die kaum erwarten können, dass das auch nach Deutschland kommt.

  3. Lenni, was ist denn lossles?

  4. würd mich auch mal interessieren^^ lossles hab ich bishe rnoch nicht gehjört :D
    mit music usw. hab ichs eh nicht so am hut wenn es ums laden geht usw…

  5. Damit meint er die Musikdateien die wirklich noch „vollkommen“ sind. MP3-Dateien sind ja geschnitten damit sie schön klein sind, meisten haben die ja nur 3mb ca. Die „lossless“ Dateien sind noch vollkommen unberührt und sind wirklich besser von der Qualität her. „Wave“ ist z.b so eine Datei. Sie ist unkrompromiert benötigt aber viel Speicherplatz.

  6. “ und ermöglicht dem Nutzer im Gegenzug auf Musik anderer User zurück zu greifen.“

    Stimmt schlichtweg nicht. Es ist nicht möglich auf die Musik anderer Benutzer zuzugreifen. Bitte korrigiere doch den Artikel entsprechend!

    Mal abgesehen davon wird nur bei der Anmeldung überprüft, ob man sich zur Zeit in Deutschland befindet. Dafür kann man sicherlich einen US-Proxy finden. Ansonsten funktioniert der Dienst auch in Deutschland einwandfrei.

  7. 9. September 2011 – 17:58
    Damit meint er die Musikdateien die wirklich noch “vollkommen” sind. MP3-Dateien sind ja geschnitten damit sie schön klein sind, meisten haben die ja nur 3mb ca. Die “lossless” Dateien sind noch vollkommen unberührt und sind wirklich besser von der Qualität her. “Wave” ist z.b so eine Datei. Sie ist unkrompromiert benötigt aber viel Speicherplatz.