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Samsung Galaxy S5: Rekordvormerkungen bei T-mobile, Fingerabdrucksensor frei für Entwickler

Am vergangenen Montag hat Samsung auf dem MWC 2014 das neue Samsung Galaxy S5 vorgestellt. Dieses trumpft vor allem im Hardwarebereich auf. Unter anderem kommt es mit einem Fingerabdrucksensor und einem Pulsmesser. Außerdem ist es wasser- und staubgeschützt. Wie T-mobile USA verlauten ließ, gibt es für das neue Galaxy-Smartphone bereits eine Rekordanzahl an Vormerkungen. Außerdem wurde bekannt, dass die Android-Entwickler Zugriff auf den Fingerabdrucksensor des Galaxy S5 haben werden.

Samsung Galaxy S5

T-mobile USA: 100.000 Vormerkungen

Wie der CMO von T-Mobile, Mike Sievert, via Twitter verlauten ließ, gab es in den ersten 48 Stunden über 100.000 Vormerkungen (sogenannte Pre-Registrations) für das Galaxy S5.

100.000 Vormerkungen entsprechen wohlgemerkt noch keinen 100.000 Verkäufen. Die Kunden registrieren sich lediglich, um informiert zu werden, sobald das Galaxy S5 verfügbar ist. Dennoch ist diese Zahl ein Anzeichen dafür, dass das Interesse an Samsungs neuem Smartphone-Flaggschiff groß ist. Laut einem weiteren Tweet erwartet Sievert, dass der Verkauf des S5 die Erwartungen überflügeln wird. Um den Start des iPhone 5s und 5c zu überflügeln, müsste Samsung allerdings in den ersten Tagen mehr als 9 Millionen Geräte verkaufen.

Der Fingerabdruckscanner wird für Entwickler verfügbar sein

Kommen wir nun zu einer weiteren Nachricht für alle Samsung-Fans: Android-Entwickler werden Zugriff auf den Fingerabdruckscanner des Samsung Galaxy S5 bekommen, wie die Kollegen von TechCrunch berichten. Samsung gab dies gestern auf einem auf Entwickler gemünztem Event auf dem MWC bekannt. Damit verfolgt Samsung eine genau gegenteilige Strategie im Vergleich zu Apple. Der Fingerabdrucksensor des iPhone 5s ist nämlich explizit nicht für Entwickler verfügbar.

Apple hat mehrfach klargestellt, dass der Fingerabdrucksensor und die gespeicherten Fingerabdruckdaten vom Rest der Hardware des iPhone 5s ist. Der Scanner ist für Entwickler über die Software nicht zu erreichen, und die Fingerabdruckdaten lagern sicher verschlüsselt in einer Enklave des A7-Prozessors.

Vorteil: Sehr viele Einsatzmöglichkeiten

Als erstes springt einem natürlich der große Vorteil dieser Strategie ins Auge: Die Entwickler haben nun die Möglichkeit, den Fingerabdruckscanner des S5 auf alle denkbaren Arten in ihre Apps zu integrieren. Neben offensichtlichen Beispielen wie der Authentifizierung vor der Nutzung der App oder von mobilen Zahlungen wären auch Implementierungen in Android-Spiele oder ähnliches möglich. Samsung gab bereits eine Partnerschaft mit PayPal bekannt. Käufer des Galaxy S5 werden sich also bei PayPal-Zahlungen mit ihrem Fingerabdruck identifizieren können.

Nachteil: Die Sicherheit bleibt auf der Strecke

Noch ist unklar, wie genau Samsung die Informationen bezüglich des Fingerabdrucks speichert und überträgt. Eines ist aber schon jetzt klar: So sicher wie Apples Methode kann Samsungs Fingerabdrucksensor schon jetzt nicht mehr werden. Denn allein die Tatsache, dass den Entwicklern der Zugriff auf den Sensor möglich ist, öffnet die Tür für Hacker.

Zwar ist auch bei Apple eine Zahlung im iTunes Store möglich, aber bei dieser Transaktion liegt die Kontrolle voll bei Apple, was einen Zugriff von außen deutlich erschwert. Apple hat sich alle Mühe gegeben, eventuelle Sicherheitsbedenken im Vorfeld auszuräumen.

Bedenkt man, dass es dennoch teilweise Sicherheitsexperten gibt, die vor der Nutzung des Fingerabdrucksensors des iPhone 5s warnen, lässt sich erahnen, wie diese Warnungen bei Samsung ausfallen werden. Der Umgang mit biometrischen Daten ist ein sensibles Thema, und Samsung wird Schwierigkeiten haben, den Fingerabdrucksensor den sicherheitsbewussten Usern schmackhaft zu machen. Zudem wird das Unternehmen sich vielen Fragen stellen müssen.

Chance für Entwickler

Die Entwickler jedoch können sich freuen. Schon bei der Veröffentlichung des iPhone 5s war klar, dass ein Fingerabdrucksensor in einem derart erfolgreichen Smartphone mit einem noch erfolgreicheren Ökosystem ungeahnte Möglichkeiten bietet. Apple jedoch verwehrte den Entwicklern (aus guten Gründen) den Zugriff auf den Sensor.

Nun ist Samsungs (Androids) Ökosystem nicht ganz so gut wie Apples, aber schlecht ist es wahrlich nicht. Die Entwickler können sich also ganz austoben, und man kann gespannt sein, was sie sich so alles einfallen lassen. Wenn man sich denn traut, den Fingerabdruckscanner des Galaxy S5 zu nutzen.

Samsung Galaxy S5: Rekordvormerkungen bei T-mobile, Fingerabdrucksensor frei für Entwickler
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18 Kommentare

  1. Thomas AppSamHua

    Eigentlich ist der allgemeine Tenor, das das z2 gefälliger ist, von daher sind die Meldungen aus dem Handel erstaunlich.

    Konkurrent fürs z2 wird das S5 Prime, vom Namen auch f-Klasse genannt, Mtalbody und Qhd.

    Ich erwarte das S5 auf einer Uvp um knapp 600 Euro und zeitnah als Strassenpreis 480.

  2. Ich denke das es bei Samsung nur einfach kaum einen interessieren wird, wenn die Sicherheit auf der Strecke bleibt.

  3. Da ist Hackern ja Tür und Tor geöffnet…nein
    Danke!

  4. Thomas AppSamHua

    Also wie beim iOS ssl fehler….

  5. Alexander Trisko

    Das, mit Verlaub, ist ein unsinniger Vergleich…

  6. Thomas AppSamHua

    @ ALEXANDER
    ZUGEGEBEN, war Provokation von mir….
    SORRY!

  7. 100.000 Ober Loser… ;-p
    „und Samsung wird Schwierigkeiten haben, den Fingerabdrucksensor den sicherheitsbewussten Usern schmackhaft zu machen“ : Sicherheitsbewusstsein und android phone!?- das widerspricht sich ja selber!
    Aber wie oben schon erwähnt: bei Apple s sicherem Touch id würde in den Medien rumgeheult wegen Datensicherheit, und jetzt wenn Samsung ein viel unsichereres System rausbringt, werden die Medien schweigen! Ist halt so!

  8. Unsichere Android Phones ist ein Klischee von vorgestern vor 5 Jahren. Und obwohl es für Android mehr Malware gibt, so sind es doch die iPhones, die am häufigsten gehackt werden. Wobei ich Samsung schon zutrauen würde wieder einmal einem sicherem Android-System große Sicherheitslücken durch ihren eigenen Müll einzubauen.

  9. Damit nutze ich dann PayPal wenn jeder Developer Zugriff zum Sensor hat ;)

    Ohmann naja war klar!

  10. Thomas AppSamHua

    @ FJUGE UND @ XL

    Veröffentlichung des s5 Prime alias f Klasse im April lt.
    Ntv online !

    Das paßt ja dann mit meinem Orakel :-)

  11. Zitat Thomas AppSamHua :

    @ FJUGE UND @ XL

    Veröffentlichung des s5 Prime alias f Klasse im April lt.
    Ntv online !

    Das paßt ja dann mit meinem Orakel :-)

    @Thomas,

    Du hast orakelt das beide S5 vorgestellt werden. Nachdem du wieder falsch gelegen orakelst du wieder aufs Neue. Und nur weil nTV das schreibt muss es noch lange nicht so kommen…

  12. Thomas AppSamHua

    Ich habe im Verlauf aber geschrieben Vorstellung innerhalb von 4 Wochen.

    Jedenfalls werden sie wohl ein weiteres vorstellen, und das ist gut so.

  13. Ich halte überhaupt nichts von diesen TouchID Krams.
    Niemand kann die Sicherheit garantieren. Weder Apple noch Samsung.
    Oder haftet etwa irgendein Hersteller bei Sicherheitslücken ?

  14. Android = Google = Datenkrake. Deshalb auch Zugriff für Entwickler (und wer wohl sonst noch so???) auf den TouchID der ansonsten natürlich überhaupt nichts damit zu tun hat, dass Apple den mal wieder zuerst hatte.
    Hmmm – ansonsten….. auf dem Bild sieht es kleiner aus, als die sonst ja im Handtellerformat erscheinenden Samsungs – sollten die etwa kleiner werden, während alles bei Apple nach Gigantomanie schreit?

  15. Zitat Thomas AppSamHua :

    Ich habe im Verlauf aber geschrieben Vorstellung innerhalb von 4 Wochen.

    Jedenfalls werden sie wohl ein weiteres vorstellen, und das ist gut so.

    Ja, nachdem abzusehen war das kein „Prime“ kommt blieb dir nichts anderes übrig. Vermutlich wirst du deine Meinung wohl wieder ändern müssen wenn kein Prime kommt.

  16. Naiv, wer glaubt, dass Apple keine Daten sammelt und die NSA nicht Zugriff auf die Daten hat.

  17. Zitat Macfee :

    Android = Google = Datenkrake. Deshalb auch Zugriff für Entwickler (und wer wohl sonst noch so???) auf den TouchID der ansonsten natürlich überhaupt nichts damit zu tun hat, dass Apple den mal wieder zuerst hatte.
    Hmmm – ansonsten….. auf dem Bild sieht es kleiner aus, als die sonst ja im Handtellerformat erscheinenden Samsungs – sollten die etwa kleiner werden, während alles bei Apple nach Gigantomanie schreit?

    Apple waren und sind nicht die ersten mit TouchID. Kopf schüttel :D

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