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Klage gegen Apple wegen iMessage

iMessage wird Ärger für Apple bedeuten. Eine ehemalige iPhone-Nutzerin, die jetzt ein Android-Gerät verwendet, hat Apple verklagt, weil andere iPhone-Nutzer ihr keine SMS mehr schicken konnten. Die zuständige Richterin gab nun grünes Licht für eine Klage.

Adrianne Moore hatte ein iPhone 4, auf dem iMessage eingeschaltet war. Wenn die Telefonnummer für iMessage aktiviert ist, können andere iPhone-Nutzer nur noch iMessages an die Nummer schicken, eine Option, stattdessen eine SMS zu versenden, gibt es nicht. Bis vor wenigen Tagen gab es auch keine Möglichkeit, iMessage ohne ein iPhone abzuschalten. Da Moore jetzt ein Samsung Galaxy S5 verwendet, konnten iPhone-Nutzer ihr keine Nachrichten mehr schicken, jedenfalls nicht über die Nachrichten-App.

Wie Reuters berichtet, hat die zuständige Richterin Lucy Koh die Klage jetzt zur Verhandlung zugelassen. Die Klage wurde ursprünglich im Mai eingereicht, einige Monate bevor Apple das Tool zum Entfernen von Rufnummern angeboten hat. Moore strebt jetzt eine Sammelklage an sowie Schadensersatz in unbekannter Höhe.

Aus den Gerichtsdokumenten geht hervor, wie Apple die Sache sieht. Demnach gibt es kein Gesetz, das Technologie vorschreibt, so zu funktionieren, wie der Kläger es sich vorstellt. Außerdem sei es unmöglich für den iMessage-Dienst herauszufinden, ob ein Anwender vom iPhone auf ein anderes Mobiltelefon wechselt.

Moore hat für ihre Klage aber noch ein weiteres Ass im Ärmel. Zwar gebe es kein Gesetz, das Technologie vorschreibt, nach den Wünschen des Klägers zu funktionieren. Was es aber tatsächlich gebe, ist ein Gesetz in Kalifornien gegen unfairen Wettbewerb. Gegen dieses soll Apple verstoßen haben, indem Nachrichten, die an Moore gerichtet waren, nicht zugestellt wurden.

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