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Der große Apfelnews Jahresrückblick: Das war 2013 für Apple

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Heute ist der Tag, an dem wir auf das vergangene Jahr zurückblicken es Revue passieren lassen. Auch hier bei Apfelnews wollen wir da keine Ausnahme machen. 2013 war ein großes Jahr für Apple. Es gab nicht nur jede Menge fantastische Hardware, die auf mehreren Keynotes in diesem Jahr präsentiert wurde, sondern man konnte auch beobachten, wie Tim Cook in seinem zweiten vollen Jahr als Apple-CEO die bereits im Vorjahr demonstrierte Führungsqualität weiter ausbaute und das Design-Genie Jonathan Ive mehr Einfluss innerhalb des Unternehmens gewann. Und natürlich gab es auch noch andere große Ereignisse während Apples Jahr 2013.

Januar – Apple streckt die Finger nach China aus

China Mobile iPhone

Das Jahr begann mit den höchsten Einnahmen, die Apple je zu verzeichnen hatte. Zumindest gab man das in der [Quartalskonferenz für das Q1 2013[(http://www.apfelnews.de/2013/01/24/rekordquartal-fur-apple-so-viele-verkaufte-iphones-und-ipads-wie-nie-zuvor/) bekannt. 54,5 Milliarden Dollar Einkommen und einen Profit von 13,1 Milliarden gab das Unternehmen bekannt. Die Investoren waren dennoch besorgt. Die Wachstumsrate von Apple hatte sich nicht den Erwartungen entsprechend erhöht, und so machte die Wall Street aus einem Rekordquartal eine Enttäuschung.

Außerdem begannen im Januar die ersten Gerüchte über ein “iPhone Lite” aufzutauchen, also ein iPhone für 99,- Dollar. Laut dem WSJ wurde ein Release Ende 2013 erwartet.

2013 war auch das Jahr, in dem Apple sich immer mehr auf China konzentrierte. Dies begann im Januar mit dem zweiten Besuch von CEO Tim Cook im Land der Mitte. Er trag sich dort mit Parteivertretern und wohl auch mit Vertretern von China Mobile. Aller Wahrscheinlichkeit wurde im Januar der Grundstein für den Deal mit dem größten Mobilfunkunternehmen der Welt gelegt. Doch dazu später mehr.

Februar – iWatch und iPrefs

Der Februar gehörte ganz den iWatch-Gerüchten. Mehrere Quellen berichteten, dass Apple mit einem 100-köpfigen Team an der Smartwatch arbeitet. Die Rede war – und ist es auch heute noch – von einer Smartwatch, die mittels Bluetooth 4.0 mit dem iPhone oder iPad verbunden wird, aber auch alleinstehend genutzt werden kann.

In diesem Monat tauchte auch der Investor David Einhorn von Greenlight Kapitals auf der Bildfläche auf. Dieser verlangte, dass Apple iPref-Aktien verkaufen soll und ging letztlich sogar so weit, eine Klage gegen das Unternehmen einzureichen. Apple sollte 47 Milliarden Dollar an präferierten Aktienpaketen an ausgewählte Investoren verteilen. Diese “iPrefs” sollten pro Quartal je 50 Cent Dividende ausschütten. Tim Cook bezeichnete die ganze Sache als “verrückten Nebenschauplatz.

März – Monat der Gerüchte

Im März tauchten die ersten Gerüchte über das neue Feature iTunes Radio auf, mit dem Apple anderen Streamingdiensten Konkurrenz machen wollte. Außerdem hörten wir erstmals von der Touch-ID des iPhone 5s. Apple erhielt außerdem den neunten JD Powers Award in Folge für das iPhone.

April – negativer Wachstum und das iPhone 5c

Im April musste Apple Kritik aus China einstecken. Die chinesische Volkspresse kritisierte Apples Garantie-Bedingungen, woraufhin Tim Zoo persönlich sich zu einem entschuldigenden Brief veranlasst sah. Außerdem änderte Apple daraufhin tatsächlich ein paar Details der Garantie-Bedingungen für reparierte iPhones.

Apple gab außerdem die Zahlen für das Q2 2013 bekannt. Das Unternehmen hatte 43,6 Milliarden Dollar Einnahmen und 9,5 Milliarden Dollar Profit. Allerdings war dies das erste Mal seit 10 Jahren, dass der Profit im Vergleich zum Vorjahresquartal zurückging. Die Apple-Aktie ging als Reaktion auf diese Meldung stark zurück.

Des weiteren tauchten Fotos von einer Plastikrückseite für ein iPhone auf, das die Aufschrift “iPhone 5c” trug. Die Gerüchte, dass Apple erstmals seit dem ersten iPhone 2007 zwei iPhone-Modelle auf den Markt bringen würde, verdichteten sich. Außerdem wurde die WWDC 2013 angekündigt. Die Tickets waren in 71 Sekunden komplett ausverkauft.

Mai – Die Ruhe vor dem Sturm

Tim Cook

Die WWDC rückte näher, und Apples Software-Ingenieure arbeiteten mit Hochdruck daran, iOS 7 für die Entwickler vorzeigbar zu machen. Die Erwartungen waren hoch, da iOS 7 die erste Version sein würde, die unter dem Einfluss von Apples Design-Guru Jonathan Ive entsteht.

Tim Cook musste sich vor eine Ausschuss des US-Kongresses verantworten. Es ging um Apples Steuerpolitik und in diesem Zusammenhang um die gewaltigen Off-Shore Bargeld-Vorräte. Cook überzeugte jedoch auch Kritiker von den Methoden Apples.

Der App Store feierte den Download Nummer 50.000.000.000. Außerdem erzielte die Versteigerung eines Meet-and-Greet mit Tim Cook den Rekorderlös von 610.000 US-Dollar für wohltätige Zwecke.

Juni – Der Monat der WWDC

Bis in den Juni hinein gab es nicht ein einziges neues Produkt aus dem Hause Apple. Mit der WWDC 2013 sollte sich das ändern.

Mit iOS 7 machte Apple vor allem optisch einen großen Sprung. Die neue Version von iOS, die unter dem Einfluss von Jonathan Ive entstand. Der Designer verzichtete auf nahezu alle skeuomorphistischen Elemente aus iOS 6, die von den Ende 2012 entlassenen Scott Forstall so befürwortet wurden.
Stattdessen bekam iOS 7 ein deutlich schlankeres, flacheres Interface, das von den Fans sehr durchwachsen angenommen wurde. Aber auch neben der Optik hatte sich einiges getan. Mit iBeacons, Unterstützung für Drittanbieter-Gamecontroller und iTunes Radio brachte Apple wichtige Features. Das iOS-Update wurde auf der WWDC vorgestellt, aber das Release sollte erst später im Jahr erfolgen.

Ähnliches gilt für OS X 10.9. Apple löste sich von den Raubkatzen und taufte das neue OS auf den Namen Mavericks, der von einem Surf-Spot in Kalifornien inspiriert wurde. Wichtige Features von OS X 10.9 waren eine stark verbesserte Version von Safari, das neue Notification-Center, Apple Karten für OS X und iCloud-Keychain.

Außerdem stellte Apple auf der WWDC die neuen MacBook Air Modelle vor, die mit Intels neuen Haswell-Prozessoren ausgestattet sind. Diese erlaubten die beeindruckende Batterielaufzeit von bis zu 12 Stunden. Außerdem sind die neuen MacBook Air Modelle mit einer deutlich schnelleren SSD ausgestattet sind. Es gab außerdem einen Trailer für den neuen Mac Pro zu sehen. Außerdem gab es neue Versionen des Airport, Airport Express und der Time Capsule.

Juli – PRISM erschüttert die IT-Welt

NSA Affäre

Apple gab im Juli die Quartalszahlen für das dritte Quartal 2013 bekannt. Die Einnahmen des Unternehmens lagen bei 35,3 Milliarden Dollar, der Profit bei 6,9 Milliarden Dollar. Apple verkaufte im Q3 2013 31,2 Millionen iPhones, so viel wie noch nie in einem dritten Quartal zuvor.

Außerdem kam im Juli 2013 der PRISM-Skandal ans Tageslicht. Der US-Geheimdienst NSA hat ein 20-Millionen-Dollar Spionageprogramm geschaffen, dass direkten Zugriff auf Daten bei Microsoft, Yahoo, Google, Facebook, PalTalk, AOL, Skype, YouTube, und Apple erlaubte. Alle benannten Unternehmen stritten eine Beteiligung an PRISM ab, allerdings waren bei mehreren von ihnen in den nächsten Monat auffällig verstärkte Bemühungen im Bereich Datenschutz zu beobachten.

Die Gerüchte rund um das iPhone 5c nahmen weiter zu. Ende des Monats galt das iPhone aus Plastik als so gut wie bestätigt.

August – Sommerpause

Die Gerüchte um ein goldenes iPhone nahmen im August wirklich Fahrt auf, auch wenn noch niemand so richtig daran glauben wollte. Außerdem tauchte mit Carl Icahn ein Großinvestor auf der Bildfläche auf, der einen nicht unbeträchtlichen Anteil an Apple-Aktien kaufte und Tim Cook und das Unternehmen dazu drängte, das Rückkauf-Programm für Apples Aktien zu intensivieren.

Der US-Präsident Barack Obama hielt ein Treffen ab, an dem neben anderen wichtigen Vertretern der IT-Branche auch Tim Cook teilnahm. Thema des Treffens war die Überwachung durch die Regierung, speziell natürlich der NSA-Skandal.

September – Die neuen iPhones sind da

iPhone 5s Werbung

Im September war es dann so weit. Am 10. des Monats veranstaltete Apple eine Keynote, auf der die neuen iPhones präsentiert wurde. Zwar gab es vorher genug Gerüchte, aber dennoch zeigte sich manch einer überrascht, als Apple nicht ein, sondern zwei neue iPhones vorstellte. Das iPhone 5s kam mit der Touch-ID, einem 64-Bit-A–7-Prozessor, dem M7-Coprozessor und einer verbesserten Kamera mit neuem Blitz. Das iPhone 5c stellte sich im Grunde als eine günstigere Plastikversion des iPhone 5 heraus.

Am 18. folgte dann die Veröffentlichung von iOS 7** gleichzeitig mit dem erfolgreichsten iPhone-Launch aller Zeiten. Am ersten Wochenende alleine wurden 9 Millionen Geräte verkauft. Die iWork-Suite wurde für die Käufer von neuen Macs und iPhones kostenlos, um mit Konkurrenten wir Google Docs oder Microsoft Office mitzuhalten.

Außerdem gab es endlich auch ein Update für die iMacs. Dieser erhielten Quad-Core Haswell-Prozessoren, Nvidia GeForce 700 Grafikkarten, 802.11ac WiFi und schnellem PCIe-Flash-Speicher.

Oktober – Der iPad-Monat

iPad Air Hotspot

Es dauerte fast ein Jahr, bis eine Nachfolge für den Posten des SVP of Retail bei Apple gefunden wurde. Die Nachfolgerin von John Browett wurde schließlich Angela Ahrendts, die vorher CEO von Burberry war. Die Position wurde etwas verändert und wird nun als SVP Retail and Online Stores bezeichnet. Ahrendts wird direkt Tim Cook unterstehen. Sie wird außerdem als heiße Kandidatin für die Nachfolge von Tim Cook gehandelt.

Außerdem gab es kurz nach der iPhone-Keynote bereits das nächste Event. Auf diesem wurden mit dem iPad Air und dem iPad mini mit Retinadisplay zwei neue iPads vorgestellt. Das iPad Air zeichnet sich vor allem durch seine schlanke Form aus, die sich im Alltag stark bemerkbar macht. Außerdem kommt es mit dem A7 Prozessor, einer verbesserten Kamera, dem M7 Coprozessor und dualen Mikrofonen. Das neue iPad mini zeichnet sich vor allem durch das hochauflösende Retinadisplay aus.

Am 22. Oktober veröffentlichte Apple OS X Mavericks. Das Update war erstmals völlig kostenlos. Außerdem wurde auf der iPad-Keynote der neue Mac Pro offiziell angekündigt. Die MacBook Pro Reihe bekam bessere Grafikkarten und verbesserte Batterieleistung durch Haswell-Prozessoren spendiert.

Am Ende des Monats fand dann die Quartalskonferenz für das Q4 2013 statt. Apple nahm 36 Milliarden Dollar ein und machte 8,2 Milliarden Dollar Profit. Insgesamt wurden 33,8 Millionen iPhones und 14,1 Millionen iPads verkauft.

November – Apple kommt zur Ruhe

iPad mini 2 Retinadisplay

Im November fand die zweite Verhandlung zwischen den Streithähnen Apple und Samsung statt. Die Jury befand, dass Samsung zusätzliche 290 Millionen Dollar an Apple zahlen muss.

Tim Cook wandte sich an das Wall Street Journal und schrieb in einem Gastarktikel über seine Unterstützung des Employment Nondiscrimination Act. Mit dem Gesetz soll die Diskriminierung von Arbeitnehmern aufgrund ihrer sexuellen Identität verhindert werden

Apple kaufte das Unternehmen PrimeSense für 345 Millionen Dollar. Das Unternehmen war verantwortlich für das originale Xbox-Kinect. Der Kauf war der größte, den Apple 2013 tätigte.

Das iPad mini mit Retinadisplay ging in den Verkauf, aber aufgrund von Produktionsschwierigkeiten reichten die verfügbaren Geräte nicht mal im Ansatz für die Nachfrage.

Dezember – Ein krönender Abschluss

Am Ende des Jahres startete Apple in allen Apple Stores der USA das iBeacons-Feature, mit dem man die iPhones der Kunden in den Stores orten kann und sie mit Angeboten und Informationen versorgen kann.

Apple veröffentlichte endlich den langerwarteten Mac Pro. Wer sich einen der Mega-Macs besorgen will, wird aber wohl bis 2014 warten müssen.

Außerdem brachte Apple nach langem Hin und Her endlich den Deal mit China Mobile unter Dach und Fach. Damit hat Apple auf einen Schlag 760 Millionen neue potentielle Kunden gewonnen. Vorerst werden nur iPhones bei dem Carrier verkauft, aber das iPad könnte bald folgen.

Guten Rutsch von der Apfelnews-Redaktion

Das war das Apple-Jahr 2013. Wir freuen uns auf ein ereignisreiches Jahr 2014, das wir gerne wieder zusammen mit euch bestreiten wollen. Wir bedanken uns bei all unseren Lesern für die Treue und hoffen, euch auch im neuen Jahr wieder hier begrüßen zu können. Die gesamte Apfelnews-Redaktion wünscht euch einen guten Rutsch in das Jahr 2014.

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Ein Kommentar

  1. Ich wünsche eich ein schönes neues Jahr mit vielen neues rund um Apple

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