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Dropbox ruft von Nutzern hochgeladene Dokumente ab

DropboxDem Online-Speicherdienst Dropbox droht negative Kritik von Datenschützern und Sicherheitsexperten, denn wie nun bekannt wurde, greift das Unternehmen, das diverse Apps und Programme zur Synchronisation für Windows, OS X, Linux, iOS, Android und BlackBerry OS kostenlos anbietet, auf die Inhalte der eigenen Kunden zurück. Dies konnte nun ein Forscher herausfinden.

Der anonyme Forscher verwendete ein kleines Tool, womit er im Detail genau dokumentieren konnte, was Dropbox auf hochgeladene Dokumente zugreift. Dropbox reagierte bereits und veröffentlichte eine E-Mail als Stellungnahme zum Vorfall. Dabei heißt es unter anderem, dass der Zugriff lediglich erfolgen würde, um eine Vorschau für die Dokumente erstellen zu können. Dies basiert auf dem Feature eines Previews direkt im Browser, bestätigt der Online-Speicherdienst. Laut Dropbox erfolgt eine vollkommen automatische Generierung, wobei den Nutzern der Vorteil geboten wird, dass entsprechende Dokumente viel einfacher angeschaut werden können.

Sind unsere Daten sicher?

Nutzer von Dropbox sollten sich nun fragen, ob die hochgeladenen Daten auch wirklich sicher sind. Vielleicht sollten wir allgemein viel mehr Wert darauf legen, welche Dokumente überhaupt in solchen Speicherdiensten von uns hochgeladen werden, um etwaige Schäden möglichst ausschließen zu können. (via)

Dropbox ruft von Nutzern hochgeladene Dokumente ab
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5 Kommentare

  1. immer das selbe. dank vodafone wurden meine daten von hackern geklaut (wie auch von anderen 2 mio. menschen). nur nach 3 tagen als neukunde.

  2. Jetzt weiß ich wieder umsomehr meine Synologie DS zu schätzen, die nicht nur 2×2 TB Datnspeicherung erlaubt, statt Mini 2GB kostenlos bei Dropbox, sondern auf die auch die Hacker nicht zugreifen können – und ich dennoch komplett verschlüsseln kann.

  3. i wer cloud denn da?

  4. @Macfee

    Das Gefühl kenn ich :) Mein Synology hat 6 tb , mir kam nichtmal der Gedanke nach Dropbox

  5. So ziemlich jeder könnte mit nem Router und einer externen Platte nen eigenen Online-Speicher aufmachen, welches man auch selbstständig verschlüsseln kann…