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Apple: Neue Entwickler müssen sich zuerst an Fake-Produkten beweisen

Das neue Buch von Adam Lashinsky sorgt weiterhin für Aufregung. Nun will der Autor in einem Interview erfahren haben, dass neue Mitarbeiter bei Apple vorerst nur an Fake-Produkten arbeiten dürfen, bis sich Apple ihrer uneingeschränkten Loyalität sicher ist.

„Stop me if you´ve already seen this“. So kommentierte Steve Jobs die Produktvorstellung des neuen iPhone 4 im Juni 2010. Ein unglücklicher Apple-Mitarbeiter hatte es im vorhinein in einer Bar verloren, wodurch das sonst so streng gehütete Design schon verfrüht an die Öffentlchkeit gelang. Ein Faux Pas den man im Hause Apple nicht gerne sieht. Die Produkte der Firma aus Cupertino sind ein streng gehütetes Geheimnis, bis sie offiziell vorgstellt werden. Das hat den Vorteil, dass im Vorfeld ein regelrechter Hype um das neue iPhone oder iPad entsteht.

Wie wichtig diese Strategie für den Konzern aus Cupertino ist, zeigt sich an der Tatsache, dass neue Mitarbeiter erst an echten Produkten arbeiten dürfen, wenn man ihnen komplett vertraut. Aus diesem Grund werden die Neuzugänge vorläufig mit Fake-Produkten betraut, die niemals den Markt erreichen. Auf diese Weise kann Apple feststellen, ob die neuen Entwickler vertrauenswürdig sind.

Bekannt wurde die Geschichte durch das neue Buch von Adam Lashinsky „Inside Apple“. Ein ehemaliger Mitarbeiter bestätige in einem Interview:

A friend of mine who’s a senior engineer at Apple, he works on — or did work on — fake products I’m sure for the first part of his career, and interviewed for 9 months. It’s intense.

Zwar scheint das Ganze noch ein wenig fragwürdig, denkbar wäre es aber auf jeden Fall. Ein Konzern der ein Barvermögen von 97 Milliarden US Dollar auf der Bank hat, kann es sich wohl leisten seine Ressourcen für solche „Sicherheitsmaßnahmen“ einzusetzen. Zumal der Hype um zukünftige Produkte eine wichtige Marktstrategie darstellt.

Das vollständige Interwiew findet ihr unter diesem Artikel.

 

Bildquelle Thubnail

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8 Kommentare

  1. Kleine korrektur , mach ich eigentlich nicht gern , aber 97 Milliarden nicht verwechseln mit billionen was 1000mal höhe wäre , hab den fehler auch schon gemacht billion = Milliarden und nicht Billionen .

  2. Hast natürlich völlig recht. Vielen Dank für den Hinweis.

  3. Ist zwar nicht der richtige Platz, aber wenn man zu Siri sagt “ Ich hab zu viel Alkohol getrunken“ gibt sie dir die Möglichkeit ein Taxi zu rufen. Und dann sagt sie, sie könne dir mit der lokalen Suche nicht helfen. Kann man da etwas tun?

  4. Eine interessanter Bericht. Da stelle ich mir aber die Frage was Apple den noch nicht so loyalen Mitarbeitern da in die Hand drückt. Diese Fake-Produkte müssen ja schon einen Sinn ergeben sonst würde der „Prüfling“ ja gleich auf die richtige Fährte kommen.

  5. Diese Praktiken sind etwas hinterhältig aber dennoch sinnvoll. So kann der Mitarbeiter erstmal die Mentalität von Apple verinnerlichen. Man stelle sich das mal nur anders herum vor. Voller Euphorie kommt der Ingenieur nach seinem ersten Arbeitstag nach Hause und erzählt erstmal wild herum, dass er am neuen iPhone arbeitet. Plötzlich ist die Katze wieder aus dem Sack und das vor dem eigentliche geplanten Veröffentlichungstermin. Die Panne in der Bar hat Apple schon gereicht.

  6. Na ja, ob das stimmt. Da müssten ja extra Fake-Produkte hergestellt werden, was natürlich nicht so einfach ist. Vor allem dürfte es sich doch innerhalb von Apple mittlerweile herumgesprochen haben, falls es diese Praxis tatsächlich gibt, so dass doch die Motivation mancher Mitarbeiter, die an Fake-Produkten arbeiten müssen, nicht sonderlich hoch sein dürfte. Insofern glaube ich den bericht in der Form nicht.

    Vielmehr wird es so sein, dass in den einzelnen Forschungs-/Produktionsbereichen immer nur teile eines Produkts hergestellt werden und nur wenige Mitarbeiter das endgültige Produkt sehen/testen/benutzen dürfen.

  7. Ich denke das sie dem Produkt einfach eine andere Hardware geben. Primär ist ja die Software und daran arbeiten sie ja auch

  8. Peinlich, dass es FAKPRODUKTE gibt.

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