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Safari schützt Privatsphäre: Apple legt sich mit Werbetreibenden an

Apple hat den Safari in iOS 11 und macOS High Sierra aufgebohrt und will sich nun noch besser um die Privatsphäre seiner Nutzer kümmern: Keine automatisch wiedergegebenen Videos mehr und Werbe-Cookies sollen nicht mehr seitenübergreifend verwendet werden können. Das finden die Werbetreibenden weniger gut – aber Apple verteidigt sich.

Nutzer haben ein Recht auf Privatsphäre

US-Werbetreibende haben sich zusammengeschlossen und einen offenen Brief an Apple verfasst. Es geht dabei um Safari und dass dieser die Privatsphäre der Nutzer besser schützen will ab iOS 11 und macOS High Sierra. Klar: Die Werbetreibenden finden das nicht so toll. Aber Apple hat eine Antwort auf den Brief verfasst, indem es heißt, dass Nutzer ein Recht auf Privatsphäre haben.

Das Ad-Tracking habe es ermöglicht, dass Werbetreibende “sehen” können, was ein Anwender auf einer Seite gemacht hat, beispielsweise dass er bei Amazon ein Videospiel gekauft hat. Innerhalb des Werbenetzwerkes ist es dann möglich, dass auf einer anderen Webseite Empfehlungen zu Videospielen auftauchen. Mit der Intelligent Tracking Prevention schiebt Apple dieser Praxis einen Riegel vor.

Apple schreibt weiter, dass es seit jeher im Interesse des Unternehmens war, die persönlichen Daten der Nutzer zu schützen, weshalb das Feature nun eingebaut wurde. Sowohl macOS High Sierra als auch iOS 11 werden dieses Feature in Safari standardmäßig aktiviert haben.

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