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iMessage sorgt für Rückgang der SMS-Nachrichten

Apples iMessage sowie andere Voice-over-IP-Dienste und Apps wie WhatsApp und Co. sorgen dafür, dass US-amerikanische Mobilfunkanbieter einen deutlichen Rückgang der verschickten Kurznachrichten SMS feststellen müssen. Der Abwärtstrend maximiert sich immer mehr, nachdem zahlreiche Verbraucher ihr Handy gegen ein Smartphone eingetauscht haben.

Der Analyst Chetan Sharma publizierte nun eine Studie, die besagte, dass US-amerikanische Nutzer im dritten Quartal 2012 im Durchschnitt 678 SMS verschickt haben, während es im Quartal zuvor noch 696 Kurznachrichten waren.

Im Zuge dessen berichtet die renommierte New York Times, dass der Rückgang zwar recht klein, aber dennoch bemerkenswert sei, da bis zu diesem Zeitpunkt die Menge der versendeten SMS stets zunehmen konnte. Damit setzt sich auch der Trend in den USA fort, den man bereits in vielen anderen Ländern beobachten kann. Die Gründe für den Rückgang, den man vor allem international beobachten kann, liegen auf der Hand. So nutzen Apples iMessage sehr viele Menschen. Auch andere kostenlose Dienste wie WhatsApp oder auch der Facebook Messenger sind verbreitet und ersetzen für viele Nutzer die klassische SMS komplett.

„Die SMS darf man noch nicht abschreiben“

Der Analyst argumentiert, dass man speziell für den US-amerikanischen Markt nicht prophezeien könne, ob sich der Trend weiter so fortsetzen wird. Allerdings scheint sich herauszukristallisieren, dass das konventionelle Verschicken von Nachrichten von der datenbasierten Kommunikation abgelöst wird.

Doch iMessage und Co. sorgen nicht direkt dafür, dass die Mobilfunkkonzerne weniger Geld mit ihren Kunden verdienen. Besonders in den USA sind die Datenvolumen-Pläne sehr gering und bei den drei großen Anbietern AT&T, Verizon und Sprint recht teuer. Da viele Verbraucher aber schnell ihr im Tarif festgelegtes Volumen erreichen, buchen diese kräftig nach. (via)

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6 Kommentare

  1. Welch eine revolutionäre Feststellung eines Analysten. Wahrscheinlich hätte diese auch ein Erstklässler treffen können…

  2. irgendeiner muss es doch feststellen ;P

  3. nicht zu früh freuen. Die Provider arbeiten schon an Sperrungen dieser Dienste — ihre Tests mit Join und entsprechenden Tarifen zum abkassieren laufen bereits. Und es gibt einige minderbelichtete die das bejubeln.

  4. Macfee: und wie wollen die das begründen? Ist doch ein totaler Rückschritt für alle.

  5. Erstens heißt das joyn und zweitens sind joyn-Nachrichten in der Regel in den Tarifen, die auch Datenvolumen oder eine Datenflat enthalten, kostenlos. Lediglich Videoanrufe werden berechnet (und bei der Telekom z. B. bis 3/2013 auch nicht). In reinen „Call-Tarifen“ kostet der Dienst natürlich etwa, deshalb sind es ja nur „Call-Tarife“.
    Dass andere Dienste gesperrt werden ist weder bekannt noch beabsichtigt.

  6. @Macfe** Jedes mal wenn ich deine Kommentare voller Halbwissen lese könnte ich erbrech*n. Hast du sonst nichts zu tun als zu jedem Blogpost deinen Senf dazuzugeben?