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Apfelnews Wochenrückblick – iPhone 5S und Probleme in China

Dieses Mal wieder etwas verspätet möchten wir euch an dieser Stelle den Apfelnews Wochenrückblick präsentieren. Wir hoffen, dass ihr uns die Verspätung in Anbetracht der Osterfeiertage verzeihen könnt. An dieser Stelle könnt ihr euch einen Überblick verschaffen, was in der letzten Woche rund um Apple los war. Scheinbar hat man sich auch in Cupertino und den Redaktionen der einschlägigen amerikanischen Blogs auf das Osterfest vorbereitet, denn die Woche vor Ostern war nachrichtentechnisch etwas mau. Dennoch gibt es natürlich einiges zu berichten. Von den neuesten Gerüchten über das iPhone 5S über den iTV bis hin zu Apples Problemen in China. Aber der Reihe nach.

iPhone 5S

Mal wieder kursiert ein Starttermin für das iPhone 5S in den Apple-Blogs. Laut einem aufgetauchten Produktkatalog liegt der Starttermin für das nächste iPhone-Modell im Juni dieses Jahres. Dies deckt sich auch mit den Annahmen des Analysten Gene Munster. Dieser präsentierte kürzlich eine Art Roadmap, in der die Veröffentlichung des iPhone 5S ebenfalls für den Juni vorgesehen ist. Im September soll dann die günstige Version des iPhone folgen, iTV und iWatch erwarten uns dann als großes Finale im vierten Quartal. Wenn Munster recht behält, dann hat Apple sich für 2013 eine Menge vorgenommen.

Für das iPhone 5S werden keine größeren Neuerungen erwartet. Ein neuer Prozessor und eine bessere Kamera sind relativ sicher. Ebenso spricht alles dafür, dass Apple das Design nicht groß ändern wird. Mutige Stimmen reden von Features wie NFC und einem Fingerabdruckscanner. Laut einem Gespräch mit einem Sprecher von Apple, das ein Vertreter der US-Justiz im Zusammenhang mit Smartphone-Diebstählen geführt hat, sollen sowohl das iPhone 5S als auch das iPhone 6 noch unter großem Einfluss des verstorbenen ehemaligen Apple CEO Steve Jobs entstanden sein.

iOS

Wenn wir vom iPhone reden, können wir auch gleich noch einen kleinen Seitenblick auf iOS werfen. Apples mobiles Betriebssystem ist ein nicht unwesentlicher Grund für den Erfolg des iPhones und wird stetig weiterentwickelt. Auch in der Geschäftswelt wird iOS immer beliebter. Laut einer Umfrage hat das System unter Geschäftskunden einen Anteil von 58 Prozent im mobilen Sektor.

Das letzte Update erfuhr iOS vor zwei Wochen. User der Version 6.1.3 berichteten allerdings vereinzelt von Problemen mit dem mobilen Internet. Wenn ihr von derartigen Problemen betroffen sein solltet, dann empfiehlt es sich, die APN-Einstellungen des iPhones zu überprüfen.

Auch Apples Service iCloud sorgt momentan für Probleme. Die Entwickler-Community beschwerte sich wiederholt über Probleme bei der iCloud-Integration. Vor allem der Datenabgleich bei der Synchronisation macht gerne Schwierigkeiten. Speziell trete massive Probleme bei dem Abgleich mit Datenbanken auf. Mit dem Update auf iOS 6.1.3 soll auch der Akku während der iCloud-Sync stärker belastet werden. Besonders kritisiert wird seitens der Entwickler, dass Apple keine Kommunikation mit der Community sucht.

Derweil sucht Apple über eine Stellenanzeige einen Mitarbeiter, der an der Verbesserung von FaceTime und iMessages arbeiten soll. Eine scheinbar nötige Verbesserung von iMessages betrifft einen wirkungsvollen Spam-Schutz. Das zeigt zumindest eine DoS-Attacke, die in der letzten Woche auf iMessage-Nutzer durchgeführt wurde. Ach ja, und vergesst nicht, dass ihr ab dem 1. Mai für iMessages werdet zahlen müssen.

iPad mini und iTV

Neben einem neuen iPhone und eventuell erscheinenden neuen Produkten werden auch für die iPad-Familie Updates erwartet. Eines davon wird das iPad mini 2 sein. Das iPad mini ist derzeit das einzige iOS-Gerät, das noch ohne Retinadisplay auskommen muss. Vieles spricht dafür, dass sich dies mit der nächsten Generation ändern wird. Einen Hinweis darauf, dass das Update kommen wird, bietet die Tatsache, dass Apple begonnen hat, seine Komponentenbestellungen für das kleine iPad herunterzufahren.

Für sehr viel mehr Aufmerksamkeit sorgen regelmäßig die Gerüchte rund um einen HDTV von Apple. Während der Analyst Gene Munster noch davon ausgeht, dass wir den iTV noch in diesem Jahr zu Gesicht bekommen werden, so spekuliert der Branchendienst DigiTimes auf einen 4k-Ultra-HD-TV, der Anfang 2014 erscheinen wird. Dabei soll ein Display von LG zum Einsatz kommen. Nun muss man aber sagen, dass DigiTimes nicht unbedingt die größte Trefferrate mit Apple-Gerüchten hat. Auch erscheint es etwas unwahrscheinlich, dass Apple gleich mit einem 4k-Fernseher einsteigen wird. Die Technologie ist noch sehr teuer, und es gibt nur wenig Content. Das dürfte sich auch bis Anfang 2014 nicht wirklich ändern.

Apple und China

China ist der größte Smartphone-Markt der Welt und bietet im Gegensatz zu Europa noch erhebliche Expansionsmöglichkeiten für Apple. Außerdem wird China als einer der Zielmärkte für eine günstige Version des iPhones gehandelt. Aber in der letzten Woche gab es immer mal wieder Probleme für Apple im Reich der Mitte.

Den Anfang machte ein Verfahren, das der Konzern Zizhen Network Technology gegen Apple anstrengte. Stein des Anstoßes ist Siri. Angeblich verstößt Apple mit dem Sprachassistenten gegen ein Patent von Zizhen, mit dem die Firma sich bereits 2004 ihren „Xia i Robot“ schützen ließ. Geklagt wurde schon im letzten Jahr, Mitte 2013 soll das Verfahren stattfinden.

Nur kurz darauf folgte Kritik seitens der Kommunistischen Partei. Diese behauptet, dass Apple in China deutlich schlechteren Service anbiete als in anderen Ländern. Es schleicht sich die Vermutung ein, dass die chinesische Regierung die Absatzzahlen Apples künstlich niedrig halten möchte, um die einheimischen Hersteller zu schützen. Ähnliche Kritik seitens der Regierung musste auch schon Kentucky Fried Chicken einstecken. Apple reagierte auf die Kritik, indem man sich bei den chinesischen Kunden entschuldigte.

Zu guter Letzt wurde bekannt, dass das staatlich geführte Filmstudio Shanghai Animation Apple verklagte, weil über Drittanbieter-Apps des App Store unerlaubter Zugriff auf die Filme des Studios möglich ist. Es werden etwa 440.000 € Schadenersatz verlangt.

Was sonst noch geschah

Die letzte Woche war von Fundstücken aus der Vergangenheit geprägt. Es tauchten Fotos von einem jungen Tim Cook in einem alten Jahrbuch auf, sowie von Steve Jobs bei seiner Rückkehr zu Apple 1996. Außerdem erzählte ein ehemaliger Apple-Mitarbeiter eine rührende Geschichte über Steve Jobs.

Kurzzeitig tauchte das Gerücht auf, dass Apple plane, in nächster Zeit einen Game-Controller zu veröffentlichen. Das Gerücht wurde aber schnell von einer zuverlässigen Quelle zerstreut.

Was die wirtschaftliche Seite Apple angeht, so rechnen Analysten und Investoren erstmals mit rückläufigen Zahlen. Erstmals seit 10 Jahren würde Apples Gewinnwachstum damit stoppen.

Apfelnews im Sozialen Netz

Das war unser Wochenrückblick für die letzte Woche. Wir hoffen, die Lektüre hat euch gefallen und würden uns sehr freuen, euch auch in der nächsten Woche wieder häufig und zahlreich auf unserer Seite begrüßen zu können.

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